Dani Sordo auch in Monza auf dem Podium

Von Toni Hoffmann
Der letzte Lauf der Weltmeisterschafssaison (WRC) 2021 führte zu einem weiteren Podiumsergebnis für Huyndai, nachdem Dani Sordo und Cándido Carrera bei der Rallye Monza den dritten Gesamtplatz belegten.

Das Ergebnis stellt das zweite Podium der beiden Spanier in Folge dar, nachdem sie bei der vorhergehenden Veranstaltung in ihrer Heimat Dritte waren. Es war das 17. Top-Drei-Ergebnis der Saison für Hyundai. Der dritte Platz war ein passendes Finish für den Hyundai i20 Coupe WRC bei seinem letzten Einsatz, bevor ab der nächsten Saison das vollkommen neue Rally1-Reglement für Hybridfahrzeuge in Kraft tritt.

«Ehrlich gesagt bin ich sehr glücklich, einen Podiumsplatz ergattert zu haben und diese Ära der WRC-Autos mit einem der ersten drei Plätze beendet zu haben», sagte Sordo. «Ich möchte dem Team für ein weiteres Jahr der Zusammenarbeit danken, darunter einige gute Höhepunkte. Ich hoffe, die nächste Saison mit dem neuen Hybrid-Reglement wird es noch mehr Spaß machen.»

Rückschläge am Samstag, Tempo am Sonntag

Thierry Neuville und Martijn Wydaeghe machten bis zum Ende der Rallye Druck, um einen Platz auf dem Podium zu erreichen. Leider ließ sie ein Vorfall am Samstagvormittag außer Reichweite der vorderen Plätze fallen. Die Belgier hatten in der San-Fermo-Prüfung zum Anfang eine Prüfung gewonnen, verloren aber nach nur zwei Kurven das Heck ihres Autos in der folgenden Entscheidung von Selvino. Der Zeitverlust ließ sie auf den vierten Platz abrutschen, mit dem sie letztlich dien Rallye abschlossen, obwohl sie am Sonntag eine Reihe von Bestzeiten markierten.

«Heute lag mein Fokus auf dem Genuss dieser letzten Prüfungen der Saison und den letzten Läufen in dieser Ära der WRC», sagte Neuville. «Wir hatten einige unglaubliche Jahre mit diesem Auto. Ich freue mich jetzt auf das neue Abenteuer von 2022 und die Hinzufügung weiterer denkwürdiger Momente mit dem Team.»

Oliver Solberg erzielte bei seinem vierten Start im Hyundai i20 WRC mit dem fünften Platz sein bislang bestes Ergebnis.

Bei ihrer ersten WRC-Veranstaltung im Hyundai i20 WEC machten Teemu Suninen und Mikko Markkula stetige Fortschritte und errangen einen sechsten Rang. «Es ist schwierig, für diese Rallye in ein nagelneues Auto zu steigen», meinte Suninen, der den in Monza aus persönlichen Gründen abwesenden Ott Tänak vertrat. «Ich bin dem Team sehr dankbar, mir die Chance und die Zeit gewährt zu haben, an Geschwindigkeit zuzulegen. Wir konnten unser Tempo schrittweise steigern.»

Teamdirektor Andrea Adamo blickte auf die Rallye und die Saison zurück: «Als Veranstaltung war es etwas Besonderes, so viele Zuschauer an den Prüfungen und im Servicepark zu sehen», führte Adamo an. «Leider ist dies eine Meisterschaft, in der wir besser hätten sein müssen, aber wir können aus unseren Fehlern nur lernen und in der nächsten Saison besser sein.»

 

 

Endstand nach 16 Prüfungen

 

Pos.

Team/Nat/Fahrzeug

Zeit/Diff.

1

Ogier/Ingrassia (F), Toyota

2:39:08,6

2

Evans/Martin (GB), Toyota

+ 7,3

3

Sordo/Carrera (E), Hyundai

+ 21,3

4

Neuville/Wydaeghe (B), Hyundai

+ 32,0

5

Solberg/Edmondson (S/GB), Hyundai

+ 1:32,0

6

Suninen/Markkula (FIN), Hyundai

+ 2:22,6

7

Katsuta/Johnston (J/IRL); Toyota

+ 2:34,5

8

Greensmith/Andersson (GB/S), Ford

+ 2:50.2

9

Rovanperä/Halttunen (FIN), Toyota

+ 4:49,6

10

Crugnola/Ometto (I), Hyundai Rally2

+ 9:06,9

 

 

Fahrer-WM Endstand nach 12 Läufen*

 

Pos.

Team/Nat/Fahrzeug

Punkte

1

Sébastien Ogier (F), Toyota

230

2

Elfyn Evans (GB), Toyota

207

3

Thierry Neuville (B), Hyundai

176

4

Kalle Rovanperä (FIN), Toyota

142

5

Ott Tänak (EE), Hyundai

128

6

Dani Sordo (E), Hyundai

81

7

Takamoto Katsuta (J), Toyota

78

8

Craig Breen (IRL), Hyundai

76

9

Gus Greensmith (GB), Ford

64

10

Adrien Fourmaux (F), Ford

42

 

 

Hersteller-WM Endstand nach 12 Läufen*

 

Pos.

Team/Nat/Fahrzeug

Punkte

1

Toyota Gazoo Racing WRT

517

2

Hyundai Shell Mobis WRT

454

3

M-Sport Ford WRT

201

4

Hyundai 2C Competition

62

 

* vorbehaltlich der Bestätigung durch die FIA

Siehe auch

Kommentare

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.

Kontroverses WM-Finale 2021: FIA in der Zwickmühle

Mathias Brunner
Mohammed Ben Sulayem, Präsident des Autosport-Weltverbands FIA, hat eine Untersuchung des kontroversen WM-Finales 2021 in Abu Dhabi eingeleitet. Aber die FIA steckt in der Zwickmühle.
» weiterlesen
 

TV-Programm

  • Mo.. 24.01., 14:10, Motorvision TV
    FIM World Motocross Champiomship
  • Mo.. 24.01., 15:40, Motorvision TV
    4x4 - Das Allrad Magazin
  • Mo.. 24.01., 16:10, Motorvision TV
    Monte Carlo Historic Rally
  • Mo.. 24.01., 17:00, Motorvision TV
    Belgian Rally Championship 2021
  • Mo.. 24.01., 17:30, Motorvision TV
    Tour European Rally 2021
  • Mo.. 24.01., 18:00, Motorvision TV
    Tour European Rally Historic 2021
  • Mo.. 24.01., 18:30, Motorvision TV
    Rallye du Maroc 2021
  • Mo.. 24.01., 19:05, Motorvision TV
    NASCAR Cup Series 2021
  • Mo.. 24.01., 19:15, ServusTV Österreich
    Servus Sport aktuell
  • Mo.. 24.01., 19:30, Sport1
    SPORT1 News Live
» zum TV-Programm
3DE