Millener/M-Sport: «Japan ohne Einfluss auf Fourmaux»

Von Toni Hoffmann
Richard Millener, Teamchef bei M-Sport, erklärte, dass der frühe Unfall von Adrien Fourmaux beim Finale der Rallye-Weltmeisterschaft in Japan nicht dessen Zukunft bestimmen soll.
Nach einer herausragenden Saison, in der Adrien Fourmaux den Titel der Britischen Rallye-Meisterschaft holte und dabei half, den Ford Fiesta Rally2 wieder an die Spitze der WRC2 zu bringen, verlief das Finale der Rallye-Weltmeisterschaft in Japan für den Franzosen nicht ganz nach Plan. Fourmaux war in Japan zum ersten Mal seit einem Jahr wieder in einem Ford Puma Rally1 Hybrid und hoffte auf eine weitgehend unauffällige Veranstaltung, bei der er Tempo zeigen und Punkte holen könnte. Leider machten die nassen Bedingungen am Freitagmorgen diese Pläne zunichte und ließen ihn von der Straße ins Rallye-Aus rutschen.

Das Parken neben Dani Sordos ebenfalls ausgeschiedenen Hyundai i20 N Rally1 bestätigte die extremen Bedingungen und half M-Sport Ford-Teamchef Richard Millener dabei, über Fourmaux‘ Zukunft im Team nachzudenken.

«Wir wissen, dass es mitten auf der Straße viel Aquaplaning gab», sagte Millener. «Und als er bremste, standen zwei Räder im Wasser und das Auto brach weg. Dani Sordo sagte, Adrien sei viel langsamer als er selbst in die Kurve gekommen und sei trotzdem weggerutscht.»

Auf die Frage nach der Zukunft von Fourmaux im Team fügte Millener gegenüber wrc.com hinzu: «Wir werden ihn nicht nur aufgrund der Ereignisse in Japan beurteilen. Er hatte eine sehr starke Saison. Für Japan war es eine echte Schande, dass er wegen des beschädigten Überrollkäfigs komplett ausschied, anstatt am nächsten Morgen neu starten und weiterfahren zu können.»

M-Sport Ford arbeitet an seiner Aufstellung für die nächste Saison, nachdem Ott Tänak sich entschieden hat, zu Hyundai zu wechseln. Der Teamkollege des Esten bis 2023, Pierre-Louis Loubet, könnte einen der offiziellen Pumas besetzen, und Millener gibt zu, dass er Fourmaux gerne in einem zweiten Auto sehen würde. «Ich würde sie gerne beide behalten», sagte er. «Sie haben beide Erfahrung mit dem Auto und der Arbeit mit dem Team.»

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Werner Jessner
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