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Rallye Portugal: Tänak knapp vor Ogier in Führung
Nach den zehn am Freitag absolvierten Wertungsprüfungen liegt Ott Tänak (Hyundai) bei der mit Schotterterrain geprägten Rallye Portugal vor den Toyota-Piloten Sebastien Ogier und Katsuta Takamoto.
WRC
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Nach der von Kalle Rovanperä und von Toyota überlegen dominierten Rallye Gran Canaria geht es bei der Rallye Portugal wesentlich spannender zu, denn Hyundai ist offenbar wieder voll konkurrenz- und siegfähig. Der Este Tänak konnte heute eine Führung von sieben Sekunden herausfahren und damit die starken Toyota-Herausforderer hinter sich halten. Sein Hyundai-Teamkollege Adrien Fourmaux musste früh aufgeben.
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Hauptgesprächsthema nach der zweiten Etappe war allerdings deren lange Dauer: Die Zeit zwischen dem Auschecken aus dem Parc Fermé am frühen Morgen und dem Einlaufen für den Service am Abend betrug insgesamt 15 Stunden. Schon um sechs Uhr früh wird es am Samstag weitergehen. Es gab vielfach Kritik zur XXL-Etappe. So meinte Kalle Rovanperä: "Es war ein wahnsinnig langer Tag. Wir waren über 14 Stunden im Auto und morgen müssen wir uns schon um fünf Uhr wieder aufmachen. Es geht nicht darum, dass wir das nicht schaffen. Aber ab einem gewissen Punkt ist es eine Frage der Sicherheit, denn alle werden an einem solch langem Tag einfach auch ziemlich müde sein". Ex-Weltmeister Ott Tänak, der seit der Zentral-Europa-Rallye im vergangenen Oktober keinen Sieg mehr errungen hat, liegt nun nach der zweiten Etappe der Rallye Portugal knapp in Führung. Der Hyundai-Pilot profitierte auch vom Pech seines Teamkollegen Fourmaux, als an dessen i20 N bei der zweiten Durchfahrt der WP-Arganil auf dem unbefestigten Terrain die Aufhängung zerbröselte. Durch die Etappensiege in Mortágua und Sever-Albergaria konnte Tänak seine Führung festigen.
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Takamoto Katsuta hatte kurzzeitig Sébastien Ogier ein- und dann sogar überholt, um auf den zweiten Platz in der Gesamtwertung vorzustossen. Aber auf den letzten Wertungsprüfungen war er mit Fahrverhalten seinesYaris Rally1 weniger zufrieden. Der Japaner, verlor über 20 Sekunden auf den achtfachen Weltmeister und geriet schließlich fast in die Fänge von Rovanperä.Dieser muss morgen nur noch 1,2 Sekunden aufholen, um auf den dritten Platz vorzustossen.
Einen starken Nachmittag zeigte Thierry Neuville. Nach einem Zeitverlust durch einen morgendlichen Dreher konnte er seinen Rückstand auf die Toyota-Armada auf Tuchfühlung verringern. Der amtierende Weltrmeister hatte sich Sorgen gemacht, die Mortágua-Prüfung überhaupt zu überstehen.
"Mit dieser Prüfung habe ich schon viele schlechte Erfahrungen gemacht"“, meinte Neuville über WP11. "In der Vergangenheit war ich mal nur mit Hinterradantrieb unterwegs, ich habe mich auch schon dort überschlagen oder habe Dreher hingelegt. Ich bekomme immer ein bisschen Angst vor dieser Prüfung, aber heute sind wir gut durchgekommen". Der Meisterschaftsführende Elfyn Evans (Toyota) hatte auf den letzten beiden WPs des Tages, die als Single-Pass-Prüfungen ausgetragen wurden, mit seiner Rolle als Straßenkehrer zu kämpfen. Er wurde in der Gesamtwertung von seinem Yaris-Kollegen Sami Pajari überholt und fiel mit 52,5 Sekunden Rückstand auf den achten Platz zurück.
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Der Walliser räumte ein, dass er trotz seines offensichtlichen Nachteils nicht das Beste aus der r schlechten Situation gemacht hatte. "Wir sollten schon ein bisschen besser sein als was heute herausgekommen ist. Insgesamt war esschon ein etwas frustrierender Tag", bekannte der zweifache Weltmeister ernüchtert. Im internen Duell der M-Sport-Ford-Fahrer führt der Luxemburger Gregoire Munster mit 4,1 Sekunden Vorsprung auf Josh McErlean. Sein irischer Teamkollege gab zu, dass er mit seinem Ford Puma nicht das "das letzte Vertrauen hatte" und deshalb eher vernünftig fuhr, als alles zu riskieren. Ford-Teilzeitfahrer Martins Sesks beendete einen schwierigen Tag weit abgeschlagen in der Gesamtwertung. Er hatte schon fast vier Minuten verloren, als er zum Wechseln eines Reifenschadens anhalten musste. Obendrein kassierte der Lette eine Drei-Minuten-Strafe, nachdem er am Start der Goís-Prüfung erst verspätet die Zeitenjagd aufnahm. Der M-Sport-Pilot kam spätere weit von der Strecke ab und prallte genau in dieselbe Böschung, die Neuville am Morgen in Mortágua getroffen hatte. Die Rallyehoffnung ist aktuell an elfer Stelle klassiert. ToyotaPilot Oliver Grönholm führt die Rally2-Kategorie vor den Skoda-Fahrern Nikolay Gryazin und Gusy Greensmith an.
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Pech hatte Claire Schönborn bei ihren Start im Rally3-Ford. Gleich auf der ersten Wertungsprüfung der zweiten Etappe (Mortagua) überschlug sich die Hunsrückerin mit einer Seitwärtsrolle. Zunächst konnten sie und ihre Beifahrerin Jara Hain weiterfahren. Da der Motor an ihrem Fiesta wegen hoher Wassertemperaturen zu überhitzen begann, beendeten sie die Fahrt vorsorglich.. Am Samstag will das Duo die Rallye wieder aufnehmen. Am Samstag führt die Rallye Portugal über sieben weitere Wertungsprüfungen mit insgesamt 122,92 Kilometern. Zwischenwertung Rallye Portugal (Freitag) nach elf von 24 Wertungsprüfungen 1. Tänak/Järveoja (Estland) Hyundai 1:41.26,2 h 2. Ogier/Landais (Frankreich) Toyota + 7,2 s 3. Katsuta/Johnston (Japan) Toyota +27,1 4. Rovanperä/Halttunen (Finnland) Toyota +28,3 5. Neuville/Wydaeghe (Belgien) Hyundai +32,7 6. Pajari/Salminen (Finnland) Toyota +1.01.4 m 7. Evans/Martin (Großbritannien) Toyota +1.09,0 8. Munster/Louka (Luxemburg) Ford + 1.50,2 9. McErlean/Treacy (Irland) Ford + 1.54,3 10. Solberg/Edmondson (Schweden) Toyota + 3.38,2
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