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Zwei LMDh und zwei LMGT3: WRT bereit für 24h Le Mans

Von Oliver Müller
Der BMW M Hybrid V8

Der BMW M Hybrid V8

Der belgische Rennstall tritt 2024 zum vierten Mal bei den 24h Le Mans an. Erstmals fährt das Team WRT beim Klassiker in Frankreich aber in der großen Klasse. Dazu kommen noch zwei Fahrzeuge in der neuen LMGT3-Kategorie.

Die 24 Stunden von Le Mans werfen ihren Schatten voraus. Die Teams sind bereits an der Strecke angekommen und richten ihre Boxen ein. Mit dabei ist auch das Team WRT. Der belgische Rennstall ist seit 2021 in Le Mans am Start, trat bislang aber nur in der LMP2-Klasse an. 2024 folgt nun der Aufstieg in die Königskategorie mit dem Einsatz von zwei M Hybrid V8 im Werksauftrag von BMW. Doch damit nicht genug: Denn auch in der für 2024 neu geschaffenen LMGT3-Kategorie ist WRT vertreten und bietet zwei M4 LMGT3 auf.

Insbesondere im GT3-Sport hat WRT bereits sein Potenzial unter Beweis gestellt. Etliche Siege in großen Rennserien in den letzten (mehr als) zehn Jahren sprechen für sich. Die Hypercar-Klasse ist für die Belgier hingegen Neuland. Die beiden BMW M Hybrid V8, die nach LMDh-Regeln gebaut wurden, hatten bei den ersten drei WEC-Saisonrennen noch keinen Podiumsplatz erzielt. Doch insbesondere beim Rennen in Imola im April war man in Bezug auf die Pace nicht weit von der Spitze entfernt.

«Es ist das vierte Mal, dass wir nach Le Mans fahren, aber es wird unser Debüt in der Topklasse sein. Allein dort zu sein und die Farben eines Top-Herstellers wie BMW zu vertreten, macht uns stolz auf das, was wir als Team erreicht haben», blickt Teamchef Vincent Vosse voraus. «Wir hatten einen Saisonstart, der ereignisreich und gleichzeitig vielversprechend war - und wir befinden uns immer noch in einer Entwicklungsphase. Es ist schwierig, Vorhersagen zu treffen, bis wir in Le Mans auf der Strecke sind. Wir werden unser Bestes geben, ohne uns selbst Druck zu machen.»

Die beiden LMDh sind stark besetzt. Dries Vanthoor, Raffaele Marciello und Marco Wittmann teilen sich das Auto mit der Startnummer #15. «Ich freue mich sehr auf die 24 Stunden von Le Mans und die Rückkehr von BMW, 25 Jahre nach ihrem letzten Sieg», so Vanthoor. «Für uns ist es das erste Mal, dass wir in der Top-Kategorie antreten und den Gesamtsieg anstreben. Es wird ein hartes Rennen und die Konkurrenz ist sehr groß. Es wird auch ein sehr großes Event, mit einem vollen Starterfeld - alles ist ausverkauft. Wir erleben definitiv eine goldene Ära im Langstreckenrennsport.»

Sheldon van der Linde, Robin Frijns und René Rast pilotieren die #20. Dieser Renner verfügt zudem über eine ganz spezielle Beklebung als Art Car. Die beiden M4 LMGT3 werden von Darren Leung, Sean Gelael und Augusto Farfus sowie Ahmad Al Harthy, Valentino Rossi und Maxime Martin gefahren. Rossi gibt sein Debüt bei den 24h Le Mans. Die 13,626 Kilometer lange Strecke kennt der Superstar aber bereits aus dem Vorjahr, als er am Road to Le Mans-Rennen teilnahm und sogar einen Klassensieg erzielen konnte.

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