Matthias Meggle (Kalex): Achter beim Moto2-EM-Finale

Von Andreas Gemeinhardt
Moto2-EM

Dynavolt Intact GP-Junior Matthias Meggle kam beim Finallauf der Moto2-EM in Valencia als Achter in das Ziel. Sein Teamkollege Marc Alcoba lag auf Podiumskurs, wurde aber aufgrund unsportlicher Fahrweise disqualifiziert.

Beim Saisonfinale der Moto2-Europameisterschaft auf dem Circuit Ricardo Tormo in Valencia zeigten die Dynavolt Intact GP-Junior-Piloten Matthias Meggle und Marc Alcoba noch einmal was in ihnen steckt und bewiesen ihre großen Fortschritte, die sie über die Saison gemacht haben.

Nach seinem verletzungsbedingten Ausfall bei beiden Läufen in Albacete, war Matthias Meggle in Valencia zurück auf der Strecke und konnte im letzten Rennen der Saison einen weiteren Schritt in seiner Entwicklung als Rookie in der Moto2-Klasse machen. Am Sonntag raste er auf den hervorragenden achten Platz und sicherte sich schließlich den 14. Rang in der Europameisterschaft.

Marc Alcoba qualifizierte sich für den vierten Startplatz in der zweiten Reihe und lag im Finale des sogar auf Podiumskurs. Der Kampf um den dritten Platz, an dem der Intact GP-Junior sowie Tommaso Marcon sowie Jesko Raffin beteiligt waren, wurde allerdings von Marcon und Alcoba am Rande der sportlicher Fairness ausgetragen.

Anschließend wurden Alcoba und Marcon von der Rennleitung für ihre unverantwortliche Fahrweise disqualifiziert. Damit landete der Spanier in der Gesamtwertung auf dem 12. Rang. Das ist sicher ein Teil des Lernprozesses, dennoch können Beide auf eine beachtliche Saison 2018 zurückblicken und voller Zuversicht abwarten, was die Zukunft für sie bereit hält.

«Im letzten Rennen des Jahres haben sich Marc und Matthias noch einmal gesteigert», meinte Teammanager Raul Jara. «Vor allem Marc hat im Qualifying und auch im Rennen einen großen Schritt nach vorn gemacht. Er hat ein fantastisches Rennen gezeigt. Er war beim Bremsen sehr aggressiv, respektierte aber immer die anderen Fahrer, ohne verrückte Dinge zu tun. Aber am Ende der letzten Kurve kämpfte er um seine Position und wurde wegen gefährlicher Fahrweise bestraft.»

«Für uns ist das ein Teil der Rennen und so etwas kann passieren. Ich denke auch, dass die Entscheidung der Rennleitung richtig war. Dies ist Teil der Meisterschaft, es beinhaltet Lernen abseits der Strecke und auf der Strecke. Vor allem sind wir mit seiner Leistung sehr zufrieden. In solch starker Form die Saison zu beenden, nachdem er die ersten beiden Rennen verletzungsbedingt verpasst hatte, ist wirklich bemerkenswert. Ich denke, er hat ein sehr großes Talent und wir werden sehen, was die Zukunft für ihn bereithält.»

«Matthias verbesserte sich stetig über das gesamte Wochenende. Am Anfang hatte er etwas mehr Probleme als geplant. Aber vor allem im Rennen konnte er sein Tempo erhöhen und spannende Duelle führen, wozu er am Anfang des Jahres nicht fähig war. Das war ein weiterer Schritt, den er während des Lernprozesses machen musste. Er fühlte sich auf dem Motorrad wohl, er verbesserte seinen Moto2-Stil. Wir sind zufrieden mit seiner Leistung. Wir sind glücklich mit der Unterstützung von Dynavolt Intact GP und möchten uns bei allen für ihre großartige Arbeit bedanken.»

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