Sensation: Bentley kommt zurück ins ADAC GT Masters

Von Oliver Müller
ADAC GT Masters
Erste Zeichnung des Bentley Continental GT3 von T3 Motorsport

Erste Zeichnung des Bentley Continental GT3 von T3 Motorsport

Das Team T3 Motorsport setzt neben einem Audi R8 LMS auch einen Bentley Continental GT3 im ADAC GT Masters ein. Mit dem Österreicher Constantin Schöll steht bereits einer der beiden Piloten fest.

Es ist tatsächlich fix: Im ADAC GT Masters werden in der Saison 2020 GT3-Fahrzeuge von unglaublichen acht Marken antreten. Zu den bereits bestätigten Modellen Audi R8 LMS, BMW M6 GT3, Corvette C7 GT3-R, Ferrari 488 GT3, Lamborghini Huracán GT3, Mercedes-AMG GT3 und Porsche 911 GT3 R gesellt sich nun auch noch ein Bentley Continental GT3. Damit festigt das ADAC GT Masters seinen Stellenwert als eine der besten GT3-Serien der Welt.

Eingesetzt wird der britische Dampfhammer, der von einem V8-Turbomotor mit vier Litern Hubraum befeuert wird, von T3 Motorsport. «Uns ist mit der Bekanntgabe des Bentley-Programms sicher eine Überraschung gelungen», strahlt Teamchef Jens Feucht. «Wir sind sehr stolz, Bentley als neuen Partner gewonnen zu haben und als einziges Team in Deutschland den Continental GT3 einsetzen zu können. Das Auto ist wirklich spektakulär. Auch wenn wir das erste Jahr mit dem Bentley als Lehrjahr sehen, bin ich mir sicher, dass er für viel Aufsehen sorgen wird.»

Für das ADAC GT Masters ist Bentley nicht neu: Bereits 2015 (mit HTP) und 2016 (mit Abt) war die erste Generation des Continental GT3 erfolgreich in der Serie unterwegs. Die aktuelle zweite Generation des Continental ist seit 2018 im Renneinsatz unterwegs und gewann im Februar gerade erst die 12 Stunden von Bathurst in Australien.

«Bentley ist eine Marke mit einer großen Motorsporttradition und eine Bereicherung für jede Rennserie. Mit Fahrzeugen von insgesamt nunmehr acht Herstellern bietet das ADAC GT Masters auch in diesem Jahr eine Markenvielfalt, die ihresgleichen sucht», freut sich auch ADAC-Motorsportchef Thomas Voss auf den Bentley.

Am Steuer des Wagens wird der Österreicher Constantil Schöll Platz nehmen. Sein Teamkollege steht aktuell noch nicht fest. Auch hier könnte es eine positive Überraschung geben. Doch damit nicht genug: Zusätzlich zum Bentley setzt das Team aus Radebeul auch noch einen Audi R8 LMS im ADAC GT Masters ein. Mit diesem Fahrzeug war T3 Motorsport bereits 2019 in der Serie am Start. «Wir arbeiten sehr gut mit Audi zusammen und wollten diese Kooperation gerne fortsetzen», so Teamchef Feucht weiter.

Der Audi wird wieder von Maximilian Paul pilotiert. Sein Wagenpartner ist der Niederländer Niels Langeveld, der bereits in der ADAC TCR Germany für Furore gesorgt hat. Saisonstart des ADAC GT Masters ist vom 31. Juli bis zum 2. August auf dem Lausitzring.

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