Red Bull Ring: BMW gewinnt erneut im ADAC GT Masters

Von Oliver Müller
ADAC GT Masters
Der blaue BMW M6 GT3 von MRS GT-Racing setzt sich auf dem Red Bull Ring an die Spitze des Feldes

Der blaue BMW M6 GT3 von MRS GT-Racing setzt sich auf dem Red Bull Ring an die Spitze des Feldes

Erik Johansson und Jens Klingmann triumphieren im BMW M6 GT3 von MRS GT-Racing im 200. Rennen des ADAC GT Masters. Luca Stolz und Maro Engel fahren im Mercedes-AMG von Toksport WRT auf Platz zwei.

Erik Johansson und Jens Klingmann (MRS GT-Racing) schreiben ADAC GT Masters-Geschichte: Die beiden BMW-Piloten gewinnen am Sonntag auf dem Red Bull Ring das 200. Rennen der Liga der Supersportwagen. Im zehnten Rennen des Jahres sind sie die neunte Siegerpaarung. «Wahnsinn! Das 200. Rennen des ADAC GT Masters zu gewinnen ist etwas ganz Besonderes», so Sieger Jens Klingmann im Ziel. «Ich hätte heute morgen nicht damit gerechnet, dass wir gewinnen können. Ich wäre schon mit einem Podiumsplatz zufrieden gewesen.»

Platz zwei hatten zunächst die Porsche-Piloten Christian Engelhart und Michael Ammermüller (SSR Performance). Jedoch gaben die Sportkommissare des DMSB im Anschluss an das Rennen einem Protest gegen den SSR Performance-Porsche aufgrund von Verlassen der Rennstrecke in der Startrunde statt. Das Duo erhielt nachträglich eine 5-Sekunden-Zeitstrafe und wurde auf Rang vier gewertet.

Neue Zweite sind somit Luca Stolz und Maro Engel im Mercedes-AMG von Toksport WRT. Die Lamborghini-Werksfahrer Franck Perera und Albert Costa Balboa rückten als Dritte beim Heimspiel ihres GRT Grasser Racing Team noch auf das Podium. SSR Performance hat angekündigt, gegen die Entscheidung Berufung einzulegen. Das Ergebnis des Sonntagsrennens auf dem Red Bull Ring ist daher vorläufig.

Startfahrer Jens Klingmann unterstrich schon in der ersten Runde seine Siegambition. Von Startplatz zwei ging er an Pole-Setter Tim Zimmermann ( GRT Grasser Racing Team) im Lamborghini vorbei und setzte sich an die Spitze des Feldes. Dahinter folgten Markenkollege Nick Yelloly ( Schubert Motorsport) und Porsche-Fahrer Michael Ammermüller. Zimmermann beendete die erste Runde dagegen nur als Neunter. Nach einer kurzen Safety-Car-Phase zur Bergung des gestrandeten Bentley von Jordan Pepper (T3-HRT-Motorsport) behauptete Klingmann bis zum Fahrerwechsel die Führung und übergab an Partner Johansson.

Auch der junge Schwede ließ sich danach nicht aus der Ruhe bringen und brachte den BMW auf Platz eins ins Ziel. Für Johansson war es der erste Sieg in der Liga der Supersportwagen. Teamkollege Klingmann durfte sich über seinen zehnten Sieg im ADAC GT Masters freuen, das Team MRS GT-Racing über den dritten.

Der BMW der Samstagssieger Yelloly und Henric Skoog kam als Zweiter ins Ziel, wurde aber anschließend durch eine 10-Sekunden-Strafe wegen wiederholten Überschreitens der Tracklimits auf Platz fünf zurückversetzt.

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