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Schmerzgeplagter Matthias Walkner: «Wie in Mordor»

Am Montag war Matthias Walkner aus dem Team Red Bull KTM mit 110 km/h in einem Geröllfeld gestürzt. Mit Schmerzen quälte sich der Österreicher am Dienstag durch die 3. Etappe der Rallye Dakar.

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"Ich bin froh, dass ich noch so hier stehen kann, das war einer der übelsten Stürze, die ich bisher hatte", erzählte Matthias Walkner nach der Etappe am Montag im Biwak. Neben zahlreichen Abschürfungen und Prellungen wurde beim Dakar-Sieger von 2018 eine knöcherne Absplitterung im Handgelenk diagnostiziert.

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Die 3. Etappe nahm der Kuchler am Dienstag trotz starker Schmerzen in Angriff. Mit Schmerzmitteln und Tapings versuchte er die Verletzungen in den Griff zu bekommen, als Elfter kam Walkner mit über 16 min Rückstand auf Etappensieger Daniel Sanders (Red Bull GASGAS) ins Ziel. In der Gesamtwertung liegt der Österreicher jetzt auf Platz 9, zum führenden Sanders fehlen 22 min.

"Ich wusste nicht, wie und ob es mit dem verletzten Handgelenk funktionieren wird", fasste Walkner seinen Tag zusammen. "In der Früh war es stark geschwollen, aber mit Tapen und Einspritzen ging es besser als erwartet. Wenn man sich im Rennrhythmus befindet, bekommt man das einigermaßen hin. Ich habe vielleicht etwas zu verhalten begonnen, als Quintanilla an mir vorbeigegangen ist, habe ich versucht an ihm dranzubleiben. Aber gerade in den steinigen Passagen gegen Ende der Etappe hatte ich ziemliche Schmerzen im Handgelenk. Ich hatte große Mühe den Lenker zu halten und habe mich richtig festgeklammert. Auf dem steinigen Untergrund fühlte ich mich überhaupt nicht wohl auf dem Motorrad. Aber es ist noch ein langes Rennen und es kann sich noch viel tun."

"Die Durchschnittsgeschwindigkeit war wieder 100 km/h, da genügt eine kleine Unachtsamkeit und du bist weg", ergänzte Walkner. "Das Positive von heute habe ich natürlich auch mitgenommen, es war eine wahnsinnig schöne Etappe. Genau diese Momente machen den Sport so einzigartig und sind der Grund, weshalb ich ihn so gerne ausübe. Ich bin mir vorgekommen wie im Film ‚Herr der Ringe‘ und als ob wir gerade nach Mordor reinfahren würden. Mit den ganzen dunklen Wolken am Himmel war das eine surreale Stimmung. Ich habe selten so etwas Beeindruckendes gesehen und bin dankbar, dass ich das erleben darf – auch wenn das Ergebnis nicht ganz meinen Vorstellungen entspricht. Mehr ist unter diesen Umständen gerade nicht möglich. Wir werden sehen, wie es weitergeht."

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Die erste von zwei Schleifen mit Start und Ziel in Ha’il führt die Piloten am Mittwoch in Saudi-Arabien Richtung Norden. Das erste Viertel der 425 Kilometer langen Spezialwertung ist von Sand und hohen Dünen geprägt, die Navigation wird eine entscheidende Rolle spielen.

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