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Die Auto-Sieger der 44 Ausgaben der Rallye Dakar

Mit der vierten Auflage der Rallye Dakar in Saudi-Arabien (31.11. – 15.01.) startet der Marathon-Klassiker in seine 45. Ausgabe und schrieb bislang eine sehr wechselhafte Chronik.

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Als die erste Rallye Dakar am 26. Dezember 1978 am Arc de Triomphe in Paris nach der Vision von Thierry Sabine Richtung Afrika in die senegalesische Hauptstadt mit Ankunft am 14. Januar 1979 startete, war so ziemlich alles unterwegs, was Räder hatte und fahrtüchtig war.

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Am Anfang waren es die Privatfahrer, die das Abenteuer der härtesten Rallye der Welt auf sich nahmen. Doch es dauerte nicht lange, zog das Wüstenspektakel auch prominente Rennfahrer wie den Belgier Jacky Ickx, der 1983 im Mercedes siegte. René Metge gewann 1981 im Range Rover, 1984 und 1986 im Porsche.

Dann entdeckten auch die Hersteller diese Marathon-Rallye. Mitsubishi schickte 1985 Patrick Zaniroli als Sieger nach Dakar. Nach dem Verbot der Gruppe B-Monster in der Rallye-Weltmeisterschaft 1986 verlagerte Peugeot sein Betätigungsfeld in die Wüste und stellte mit Ari Vatanen und Juha Kankkunen im 205 T16 und 405 T16 von 1987 bis 1990 viermal den Sieger. Vatanen holte seinen vierten Sieg 1991 im Citroën. Pierre Lartique erhöhte von 1994 bis 1996 auf insgesamt vier Volltreffer des Zwei-Zacken-Teams.

Dann kam die große Zeit von Mitsubishi mit zwölf Siegen von 1992 bis 2007, unterbrochen durch Citroën-Hattrick von Pierre Lartique (1994 – 1996) und von Jean-Louis Schlesser in seinem eigenen Buggy 1999 und 2000. 2001 landete Jutta Kleinschmidt im Pajero von Ralliart Deutschland den historischen und bislang einzigen Sieg einer Frau. Der sechsfache Motorrad-Sieger Stéphane Peterhansel (F) begann 2004 seine Auto-Karriere mit inzwischen acht Erfolgen zum Monsieur ‚Dakar’ mit 14 Rekordsiegen.

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2008 musste die Rallye einen Tag vor dem Start in Lissabon wegen Terrordrohungen in Mauretanien abgesagt werden. 2009 zog die Rallye Dakar bis 2019 nach Südamerika um. Dort stieg auch VW mit dem Tuareg ein und landete mit Giniel de Villiers (ZA), Carlos Sainz (E) und Nasser Al-Attiyah (QA) drei Siege in Folge und wurde dann mit vier Erfolgen von den Minis des hessischen X-Raid-Teams unter Stéphane Peterhansel (2012 und 2013), Nani Roma (E/2014) und Nasser Al-Attiyah (QA/2015) abgelöst. Nach der Peugeot-Ära von Peterhansel (2016 und 2017) und Sainz (2018) holte Al-Attiyah 2019 den ersten Triumph für Toyota, dem nach dem Mini-Intermezzo von Sainz (2020) und Peterhansel (2021) in diesem Jahr der zweite Toyota-Volltreffer von Al-Attiyah folgte.

Alle Auto-Sieger und Routen der Rallye Dakar

Jahr

Sieger

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Nat

Fahrzeug

Route

1979

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Alain Génestier

F

Range Rover

Paris–Algier–Dakar

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1980

Freddy Kottunsky

S

VW Iltis

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Paris–Algier–Dakar

1981

René Metge

F

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Range Rover

Paris–Algier–Dakar

1982

Claude Marreau

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F

Renault

Paris–Algier–Dakar

1983

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Jacky Ickx

B

Mercedes Benz

Paris–Algier–Dakar

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1984

René Metge

F

Porsche

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Paris–Algier–Dakar

1985

Patrick Zanioli

F

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Mitsubishi

Paris–Algier–Dakar

1986

René Metge

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F

Porsche

Paris–Algier–Dakar

1987

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Ari Vatanen

FIN

Peugeot

Paris–Algier–Dakar

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1988

Juha Kankkunen

FIN

Peugeot

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Paris–Algier–Dakar

1989

Ari Vatanen

FIN

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Peugeot

Paris–Tunis–Dakar

1990

Ari Vatanen

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FIN

Peugeot

Paris–Tripolis–Dakar

1991

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Ari Vatanen

FIN

Citroën

Paris–Tripolis–Dakar

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1992

Hubert Auriol

F

Mitsubishi

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Paris–Sirt–Kapstadt

1993

Bruno Saby

F

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Mitsubishi

Paris–Tanger–Dakar

1994

Pierre Lartique

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F

Citroën

Paris–Dakar–Paris

1995

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Pierre Lartique

F

Citroën

Granada–Dakar

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1996

Pierre Lartique

F

Citroën

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Granada–Dakar

1997

Kanjiro Shinozuka

J

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Mitsubishi

Dakar–Agadez–Dakar

1998

Jean-Pierre Fonenay

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F

Mitsubishi

Paris–Granada–Dakar

1999

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Jean-Louis Schlesser

F

Schlesser Buggy

Granada–Dakar

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2000

Jean-Louis Schlesser

F

Schlesser Buggy

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Paris–Dakar–Kairo

2001

Jutta Kleinschmidt

D

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Mitsubishi

Paris–Dakar–Kairo

2002

Hiroshi Masuoka

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J

Mitsubishi

Arras–Madrid–Dakar

2003

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Hiroshi Masuoka

J

Mitsubishi

Marseille–Scharm El-Scheich

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2004

Stéphane Peterhansel

F

Mitsubishi

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Clermont-Ferrand–Dakar

2005

Stéphane Peterhansel

F

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Mitsubishi

Barcelona–Dakar

2006

Luc Alphand

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F

Mitsubishi

Lissabon–Dakar

2007

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Stéphane Peterhansel

F

Mitsubishi

Lissabon–Dakar

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2008

abgesagt wegen Terrordrohung

Lissabon–Dakar

2009

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Giniel de Villiers

ZA

VW Tuareg

Buenos Aires–Valparaíso–Buenos Aires

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2010

Carlos Sainz

E

VW Tuareg

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Buenos Aires-Antofagasta–Buenos Aires

2011

Nasser Al-Attiyah

QA

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VW Tuareg

Buenos Aires–Arica–Buenos Aires

2012

Stéphane Peterhansel

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F

Mini

Mar del Plata–Lima

2013

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Stéphane Peterhansel

F

Mini

Lima–Santiago de Chile

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2014

Nani Roma

E

Mini

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Rosario–Valparaíso

2015

Nasser Al-Attiyah

QA

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Mini

Buenos Aires–Iquique–Buenos Aires

2016

Stéphane Peterhansel

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F

Peugeot

Buenos Aires–Rosario

2017

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Stéphane Peterhansel

F

Peugeot

Asunción–Rio Cuarto–Buenos Aires

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2018

Carlos Sainz

E

Peugeot

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Lima–La Paz–Còrdoba

2019

Nasser Al-Attiyah

QA

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Toyota

Lima–Arequipa–Lima

2020

Carlos Sainz

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E

Mini

Jeddah-Riad-Qiddiya

2021

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Stéphane Peterhansel

F

Mini

Jeddah–Ha'il–Jeddah

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2022

Nasser Al-Attiyah

QA

Toyota

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Jeddah–Riad–Jeddah

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