Toby Price: «KTM weiß, wie man die Dakar gewinnt»

Von Kay Hettich
Dakar Moto
Toby Price hat die Dakar bereits zwei Mal gewonnen

Toby Price hat die Dakar bereits zwei Mal gewonnen

Zum zweiten Mal geht der Australier Toby Pice bei der Rallye Dakar als Vorjahressieger an den Start. Der Red Bull KTM-Star wird auch 2020 ein schwer zu schlagender Gegner sein – selbst für seine starken Teamkollegen.

Seit 18 Jahren dominiert KTM die Rallye Dakar, das Werksteam wird 2020 weiter von Red Bull unterstützt. Die aktuellen Piloten Toby Price (2016, 2019) Matthias Walkner (2018) und Sam Sunderland (2017) gewannen die letzten vier Events der härtesten Rallye der Welt.

Als Titelverteidiger tritt Price bei der am 5. Januar beginnenden Ausgabe an. Der letzte Triumph des Australiers war beeindruckend, denn der 32-Jährige fuhr die gesammte Rallye mit einem gebrochenen Kahnbein an der rechten Hand. Nach der ersten Woche dachte Price ans Aufgeben, weil die Schmerzen immer schlimmer wurden und er sich an den zehn Wettkampftagen weder den Handschuh noch die Motorradjacke allein ausziehen konnte.

Price kennt die Schattenseiten der Dakar: 2017 brach er sich auf der vierten Etappe bei einem Sturz den Oberschenkel. Diese Verletzung behinderte den KTM-Piloten noch ein Jahr später, trotzdem wurde er Gesamtdritter. Bei der Dakar 2020 tritt er vollkommen gesund an und ist der Favorit auf den Sieg.

Die zur Vorbereitung im September/Oktober absolvierte «Rallye du Maroc» beendete der zweifache Dakar-Sieger als Vierter. «Marokko war nicht einfach. Ich habe das Podium verpasst, was mich ziemlich frustriert hat. Trotzdem war es eine gute Vorbereitung», hielt der Hüne fest. «Die Navigation war sehr kompliziert und wir mussten lernen, mit einem Minimum an Informationen auszukommen. Ich hoffe, diese Erkenntnisse werden uns im Januar bei der Dakar helfen.»

Bei Marokko-Rallye warf Price auch ein Auge auf die Konkurrenz. Als Dritter kam dort Honda-Star Joan Barreda ins Ziel. «Honda und auch Yamaha haben große Anstrengungen unternommen, um zu gewinnen», fiel dem Red Bull-Athleten auf. «Aus der Perspektive des Endergebnisses sieht es so aus, als wären wir die Dinge anders angegangen, in Wirklichkeit haben wir aber nur ein schnelles und zuverlässiges Bike entwickelt. Und nicht nur unser Motorrad, alle Jungs im Team kennen die Dakar auswendig und wissen, wie alles funktioniert. Wir alle wissen, wie man Siege einfährt.»

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