Sensationssieger Ross Branch (KTM): «Das war lustig!»
Mit Ross Branch gewann bei der Rallye Dakar 2020 ein Außenseiter die zweite Etappe. Kommt der aus Botswana stammende KTM-Pilot nun sogar für ein starkes Gesamtergebnis in Frage?
Seit 26. Januar laufen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya die Formel-1-Wintertests. Fans auf den Tribünen? Pustekuchen. Medien entlang der Bahn? Unerwünscht. Die Formel 1 spielt Verstecken. Wieso?
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Ross Branch ist aus dem Holz geschnitzt, aus dem ein Teilnehmer an der Rallye Dakar gemacht sein muss. Bereits als Kind erlebte der KTM-Pilot als Zuschauer die härtestete Rallye der Welt, als diese noch in Afrika ausgetragen wurde. Heute ist Branch ein kräftiger Bursche von 1,75 m und 84 kg.
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Angefangen mit Motocross arbeitete der Botswanaer zielstrebig in Richtung Rallye, bei der Dakar 2019 war er erstmals dabei. Auf Platz 13 wurde er vor einem Jahr als Rookie – ein erster Fingerzeig für das, was Branch bei der 42. Dakar-Ausgabe auf der zweiten Etappe erreichte: Den ersten Tagessieg! Mit seinem Husarenritt preschte Branch auf Platz 6 der Gesamtwertung nach vorne und liegt nur vier Minuten hinter dem Führenden Sam Sunderland (Red BullKTM)!
"Dass ich als 14. starten musste, hat mir natürlich geholfen. Es waren schon reichlich Spuren vorhanden, an denen ich mich orientieren konnte", spielte Branch seine Performance herunter. "Ich versuchte mein eigenes Rennen zu fahren und hatte Spaß. Meine Navigation war sehr gut und dann habe ich mir einen nach den anderen eingeholt. Ein großartiger Tag! Die Dakar ist so cool, ich liebe es hier zu sein. Meine KTM läuft richtig gut und sie ist auch für die dritte Etappe in einem guten Zustand." Zur Erinnerung: Im Biwak dürfen die Piloten auf der Super-Marathon-Etappe nur zehn Minuten an ihren Motorrädern arbeiten. Wer auf Etappe 2 gestürzt ist oder ein technisches Problem bekommen hat, steckt für den morgigen Tag in Schwierigkeiten.
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