Sam Sunderland (KTM) tat, was getan werden musste
Am vorletzten Renntag lag es an Sam Sunderland, die Entscheidung bei der Rallye Dakar 2021 auf das Finale am Freitag zu vertagen. Der Red Bull KTM-Pilot tat mit dem Etappensieg, was getan werden musste.
Die Fans der Rallye Dakar können sich auf ein spannendes Finale freuen. Sah es bis Mittwoch nach einer eindeutigen Angelegenheit für Honda aus, ist nach der elften Etappe wieder völlig offen, wer die diesjährige härteste Rallye der Welt gewinnen wird. Mit Kevin Benavides führt zwar weiter ein Honda-Pilot die Gesamtwertung an, mit seinem ersten Etappensieg fuhr sich Red Bull KTM-Star Sam Sunderland aber bis auf vier Minuten heran.
Gleichzeitig fiel mit Joan Barreda ein Honda-Pilot aus und Vorjahressieger Ricky Brabec liegt nun drei Minuten hinter Sunderland.
"Ich wusste, dass heute eine meiner letzten Gewinnchancen sein würde – und dafür habe ich mich den ganzen Tag mächtig ins Zeug gelegt", strahlte der Brite. "Ich habe nichts zu bereuen, wenn ich alles gebe und alles versuche. Leider habe ich nicht noch mehr Zeit aufgeholt, aber ich bin zufrieden mit meiner Leistung."
Sunderland hat einen Dakar-Sieg bereits in seiner Vita stehen (2017), am Freitag könnte der nächste Eintrag folgen.
"Wir haben nur noch einen Tag vor uns und viele Dinge können auf einer Etappe passieren", verwies Sunderland auf die dramatischen Ereignisse der vergangenen Tage. "Es war ein wirklich harter Tag und insgesamt eine sehr schwierige Dakar. Aber ich bin sehr dankbar für das Team und alle, die so viel Arbeit investiert haben. Auch dafür, dass ich bei der aktuellen Situation in der Welt mit unserem Motorrad durch die Wüste fahren kann. Ich kann mich absolut nicht beschweren, freue mich jetzt aber auf eine Pause."
Die zwölfte Etappe wird in der Reihenfolge Sunderland, Pablo Quintanilla (Husqvarna), Benavides, den Red Bull KTM-Piloten Daniel Sanders und Matthias Walkner sowie Brabec gestartet. Für taktische Spielchen wird auf der 225 km langen Wertungsstrecke keine Zeit sein.
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