ADAC Mittelrhein bewirbt sich um DRM-Lauf 2022

Von Toni Hoffmann
DRM
Axel Friedhoff

Axel Friedhoff

Am Freitag startet Deutschlands Rallye-Elite bei der 50. ADAC Rallye Stemweder Berg im ostwestfälischen Lübbecke, im nächsten Jahr soll es einen zusätzlichen Lauf in der Eifel und an der Mosel geben.

Darauf hat sich der Vorstand des ADAC Mittelrhein am Donnerstag in Koblenz verständigt. Beim ADAC Mittelrhein hat sich ein Gremium aus erfahrenen Rallye-Fachleuten aus der Region gebildet, um die Veranstaltung in 2022 zu organisieren. «Wir möchten die regionalen Strukturen im Motorsport weiter stärken und können dabei die weitreichende Expertise unserer erfahrenen Fachleute nutzen», betont Axel Friedhoff. So war der ADAC Mittelrhein bis 2016 sportlicher Ausrichter der damals in Trier beheimateten ADAC Rallye Deutschland.

«Motorsport fasziniert und bringt die Menschen zusammen. Wir möchten den Rallye-Sport zurück in die Region holen und werden uns deshalb um die Ausrichtung eines Laufs zur Deutschen Rallye-Meisterschaft 2022 bewerben», erklärt Friedhoff, Vorstand Sport beim ADAC Mittelrhein und selbst passionierter Rallye- und NLS-Fahrer.

Der Lauf zur Deutschen Rallye-Meisterschaft soll am 1. und 2. Juli 2022 stattfinden. Das Zentrum der Rallye liegt in der Kreisstadt Wittlich rund um die Stadthalle Eventum. Geplant sind insgesamt sechs Wertungsprüfungen (WP) an zwei Tagen, die jeweils zwei Mal gefahren werden. Mit Ausnahme eines Zuschauer-Rundkurses handelt es sich ausschließlich um Start-Ziel-Prüfungen.

«Den Lauf kombinieren wir dazu mit einer Rallye 70, um auch den lokalen Nachwuchstalenten die Möglichkeit zu geben, an einer Rallye auf höchstem Niveau teilnehmen zu können. Dabei richten wir unseren Blick im Motorsport grundsätzlich auch auf die Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz», so Friedhoff.

Eine besondere Rolle komme bei der Veranstaltungsorganisation auch den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der ADAC Ortsclubs zu. «Sie sind das Rückgrat unserer Motorsport-Veranstaltungen. Ohne Ihren Einsatz wäre all dies nicht zu bewerkstelligen», betont Friedhoff. Im nächsten Schritt wird das Gremium die Planungen weiter vorantreiben, so dass einem großartigen Rallye-Event für die Motorsportfans in der Eifel-Mosel-Region nichts im Wege steht.

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