DTM Qualifying Spa: Audi wieder vorne, BMW schwach

Von Andreas Reiners
DTM
Robin Frijns

Robin Frijns

Audi ist in Spa bereits auf Kurs: Beim ersten DTM-Saisonrennen am Nachmittag stehen gleich vier Audi in den ersten beiden Startreihen. Die Pole Position ging an Robin Frijns, Champion Rene Rast wurde Dritter.

Audi macht dort weiter, wo man 2019 aufgehört hat: Die Ingolstädter haben das erste Qualifying der neuen Saison in Spa deutlich dominiert. Ein Audi-Quartett hat sich die ersten beiden Startreihen für das erste Saisonrennen am Nachmittag gesichert. Die Pole Position fuhr dabei der Niederländer Robin Frijns in 2:05,625 Minuten ein.

Hinter ihm reihten sich die beiden Titelrivalen der vergangenen Saison ein. Vizemeister Nico Müller wurde mit 0,118 Sekunden Rückstand Zweiter, weitere 0,146 Sekunden dahinter dann Champion Rene Rast.

Fette Punkte für Audi?

Für das Trio gab es dann auch die ersten Punkte des Jahres, drei für Frijns, zwei für Müller und einen für Rast. Vierter wurde Audi-Kollege Mike Rockenfeller.

«Wir werden jetzt versuchen, das jetzt im Rennen in fette Punkte umzumünzen», sagte Müller. Rast war nicht ganz zufrieden. «Ich war zufrieden mit der Runde, mit der Position nicht wirklich. Das Potenzial war da. Trotzdem ist es für Audi und mich eine gute Ausgangsposition. Wir hatten BMW stärker erwartet.»

Und BMW? Mit 0,617 Sekunden Rückstand wurde Sheldon van der Linde Fünfter vor Timo Glock. Der zweimalige Champion Marco Wittmann fuhr auf Startplatz acht, hinter Audi-Mann Loic Duval. Für die Münchner ein schwacher Start in das Wochenende.

«Ich bin glücklich, dass wir wieder zurück sind. Das Auto war okay, wir hatten einen runden Vormittag. Die Runde hätte etwas besser sein können, der Start in das Wochenende ist in Ordnung», sagte Glock: «Audi wist wieder die Benchmark. Da müssen wir uns etwas einfallen lassen.»

Robert Kubica nimmt sein erstes DTM-Rennen von Startplatz 14 aus in Angriff. Er hatte 2,245 Sekunden Rückstand auf die Spitze. «Es war nicht einfach, das wusste ich vorher. Es wird eine große Herausforderung. Die Reifen haben schnell nachgelassen, weshalb man nur eine Runde hatte», sagte er: «Aber wir sind hier, um, zu lernen.»

Ferdinand Habsburg musste wie erwartet bei der Zeitenjagd passen, er hatte im Training durch einen Crash den Frontbereich seines Audi RS 5 DTM vom Kundenteam WRT zerstört.

Wichtig zu wissen: Für das Qualifying wurden Neuerungen eingeführt. Sowohl das Drag Reduction System, also der verstellbare Heckflügel, als auch Push-to-Pass, der Überholknopf, der für fünf Sekunden 60 PS zusätzlich generiert, dürfen 2020 bei der Zeitenjagd genutzt werden.

So geht es weiter

Die DTM-Übertragung in SAT.1 beginnt um 12:55 Uhr, das Rennen um 13:30 Uhr. Am Mikrofon ist Kult-Kommentator Eddie Mielke, ihm zur Seite steht in Timo Scheider ein versierter Ex-DTM-Pilot. Moderatoren sind Andrea Kaiser und Matthias Killing.

Das Rennen läuft auch im Livestream auf ran.de. Special der Online-Übertragung: Im Stream gibt es keine Werbung. Außerdem kann man den Lauf auch bei DTM Grid verfolgen.

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