In Ananasleder: Grid Girls bekommen einen neuen Look

Von Andreas Reiners
DTM

Die Grid Girls der DTM bekommen für die Saison 2020 ein neues Outfit verpasst: Sportabgasanlagenhersteller Remus und die Designerin Marina Hoermanseder haben den Look neu definiert.

Die DTM startet am Wochenende in die neue Saison. Vieles ist anders, bedingt durch die Coronakrise. Eine Konstante sind die Grid Girls, die auch 2020 in der Startaufstellung stehen werden. Allerdings nach Jahren in Gelb diesmal in einem komplett neuen Outfit.

Denn in dieser Saison stattet der Sportabgasanlagenhersteller Remus die Grid Girls gemeinsam mit der gebürtigen Wienerin, Marina Hoermanseder, die zu den erfolgreichsten Mode-Exporten Österreichs zählt, mit exklusiven Outfits aus, wie das Unternehmen miteilte.

«Remus verfolgt seit einigen Jahren im Zusammenhang mit dem Empowerment der Frauen eine sehr klare Linie, fördert Frauen an der Technischen Universität Graz mit eigenen Stipendien, fördert Sportlerinnen, weibliche Mitarbeiterinnen und insbesondere weibliche Führungskräfte. Es lag somit auf der Hand, dass wir bei diesem Thema der Neupositionierung der Power Girls mit Marina Hoermanseder zusammenarbeiten möchten. Sie ist nicht nur eine ausgesprochen talentierte Designerin, sondern eine absolute Powerfrau», sagte Stephan Zöchling, CEO von Remus.

Um das Nachhaltigkeitskonzept der Designerin fortzuführen, haben sich beide Partner dafür entschieden, die Strapskirts, welche die Grid Girls tragen werden, aus biologisch abbaubarem Ananasleder herzustellen. Dieses nachhaltige Material zeigte Hoermanseder erstmals auf der Fashion Week in Berlin im Januar 2020.

Die Outfits gibt es nicht zu kaufen, aber im Anschluss der DTM-Saison werden sie online versteigert. Der gesamte Erlös wird karitativen Zwecken gespendet.

Warum das neue Outfit? Die DTM hatte mit der Deutschen Post Ende 2019 einen großen Sponsor verloren – und die Grid Girls damit auch ihr knallgelbes Outfit. Der Vertrag mit der Deutschen Post lief Ende 2019 aus und wurde vonseiten des Logistikunternehmens nicht verlängert.

Was nicht verwundert, da sich die Post schon länger sukzessive aus dem Motorsport-Sponsoring zurückzieht. Wir erinnern uns da an das «Yellow Beast» von BMW-Pilot Timo Glock, das 2019 aus der Startaufstellung verschwunden ist. Die Deutsche Post Speed Academy, eine Nachwuchsförderung im Motorsport, gibt es seit Ende 2018 nicht mehr.


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