Neue DTM: Berger von Interesse der Teams überrascht

Von Andreas Reiners
DTM
Gerhard Berger

Gerhard Berger

Vor gut drei Wochen hat Gerhard Berger die Weiterführung der DTM mit einem GT3-Konzept verkündet. Das Interesse ist offenbar groß, Berger ist vom Feedback überrascht.

Am vergangenen Rennwochenende in Zolder verschickte die ITR eine E-Mail. Inhalt: Eine Verschwiegenheitserklärung, die man unterschreiben soll. Im Gegenzug gibt es weitere Infos zur neuen GT3-DTM, damit interessierte Teams wissen, worauf sie sich einlassen.

Das Feedback kann sich offenbar sehen lassen, auch wenn das natürlich noch nichts darüber aussagt, wer am Ende tatsächlich in der Startaufstellung steht.

Doch für DTM-Chef Gerhard Berger sind die Reaktionen «sehr überraschend», wie er bei Sat.1 verriet. Konkret «der Ansturm momentan von Teams und die vielen Fragen von Herstellern, von denen wir in der Class-1-Ära immer Ablehnung bekommen haben. Deshalb gehe ich von einer großen Markenvielfalt aus. Und die Top-Teams, die wir uns wünschen, die eine eigenständige, professionelle Führung haben, haben sich alle schon gemeldet», so Berger.

Sein Gefühl: «Ich glaube, dass wir ein starkes Startfeld haben können, sowohl von den Namen, als auch von der Anzahl her.» Mehr als 20 Autos sollten es schon sein, so der Österreicher.

Auch bei Audi sieht man «das Interesse einiger Teams an der Meisterschaft. Wir führen Gespräche im Moment, denn aktuell ist noch nicht alles 100 Prozent klar, weshalb wir helfen bei der Vorbereitung», sagte Audis Motorsportchef Dieter Gass auf Nachfrage von SPEEDWEEK.com. Dabei geht es logischerweise um die aktuellen DTM-Teams Abt, Phoenix und Rosberg, aber auch Teams aus dem Kundensport.

«Ich gehe davon aus, dass wir Audis in der Startaufstellung sehen werden, das ist mein Gefühl. Denn es gibt starkes Interesse von manchen Teams, ich kann im Moment nur hoffen. dass sie ein Paket finden, um den Einsatz zu stemmen», so Gass.

BMW-Motorsportdirektor Jens Marquardt bestätigt Gespräche mit Rowe und Walkenhorst «und ein paar anderen Teams. Wenn sie interessiert sind, müssen wir sehen, welchen Support wir ihnen geben können. Es ist aber zu früh, wir sollten ein besseres Bild bekommen, sobald die Bedingungen klarer sind.»

Auch von den Fans gibt es laut Berger positive Rückmeldungen. «Die Fans geben uns viele Signale, dass es durch mehr Markenvielfalt und unterschiedliche Fahrzeugkonzepte für sie viel interessanter ist, diese Autos in der Startaufstellung zu sehen. Wir wissen, dass wir mit der Balance of Performance umgehen müssen, aber alles andere scheint bei den Fans gut anzukommen, noch besser als die aktuelle DTM.


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