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Audi-Ausstieg: «Das war ein fürchterlicher Moment»

Der Ausstieg von Audi aus der Formel E hat die Abt-Jungs getroffen. Aber auch die anderen Umstrukturierungen sind als Zeichen für den deutschen Motorsport eine Katastrophe.

DTM

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Matthias Killing hat es hautnah miterlebt. Dabei dürfte es eine Seltenheit sein, dass man als Journalist mittendrin ist, wenn ein Hersteller Mitarbeiter darüber informiert, dass man aus einer Serie aussteigt und sich neu aufstellt.

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Das Abt-Team hat es bei den Formel-E-Testfahrten erfahren, dass Audi nach der kommenden Saison den Stecker zieht. Während in den anderen Garagen fleißig gewerkelt wurde, zogen sich die Abt-Jungs zurück und wurden von dem Schritt in Kenntnis gesetzt.

Eine bittere, eine unangenehme Situation. Abt hatte ja vor einem halben Jahr erst den Ausstieg aus der DTM hinnehmen müssen. CEO Hans-Jürgen Abt hatte zuletzt angekündigt, dass man nicht den Kopf in den Sand stecke, auch in der DTM will das Meisterteam weitermachen. Gleichzeitig kritisierte er die Hersteller.

"Am Anfang haben wir uns gar nicht getraut, mit den Jungs zu sprechen. Was willst du da sagen? Die haben gerade ein Haus gebaut, haben eine Verantwortung. Das hat mir in der Seele weh getan. Das war ein fürchterlicher Moment", sagte Sat.1-Moderator Killing im ran-Podcast. Der Sender überträgt seit drei Jahren die DTM und ab 2021 auch die Formel E.

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Bitter ist es natürlich auch für den Sender, der wenige Wochen nach der Verkündung der Übertragungsrechte erfährt, dass Audi aussteigt, und daneben ja auch noch BMW.

"Jetzt, wo Sat. 1 einsteigt, als großer medialer Partner der Formel E, und dann zu sagen, wir gehen raus, ist aus Marketingsicht völlig unverständlich", sagte Killing: "Aus deutscher Sicht und mit dem Blick auf den Motorsport ist das eine Katastrophe. Da musste ich schlucken, aber das war ein Hammer. Und BMW? Da habe ich das Gefühl, dass da ganz die Lichter ausgehen."

Die Münchner steigen aus der Formel E aus und trennen sich zudem noch von ihren Traditionsteams Schnitzer und RBM, was zu einer Menge Kritik geführt hat. Nicht zu vergessen Volkswagen: Der Autobauerlöst gleich die ganze Motorsport-Abteilung auf.

"Die letzten Tage waren frustrierend in Sachen Motorsport und Perspektive für die Zukunft. Was ist los? Wir sind in der vollen Vorbereitung des neuen Jahres und du hörst nur eine beschissene Nachricht nach der anderen. Das gibt mir zu denken: Wo landet der Motorsport, wo geht er hin? Das ist beängstigend zu sehen, dass nahezu jeder die Weichen heu stellt und kein Problem damit hat, Programme einzustellen", sagte der zweimalige DTM-Champion Timo Scheider.

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Er kennt es aus der Vergangenheit, dass die Entscheidungen schon einmal seltsam wirken können. Schließlich hatte Audi den Fokus auf die Formel E im Frühjahr erst geschärft.

"Das Perverse ist: Es ist oft so, dass die Motorsport-Abteilungen teilweise völlig losgelöst von Entscheidungen von Vorständen Dinge entwickelt haben. Das kann man manchmal nicht nachvollziehen, die Dinge werden dann aber direkt ganz oben zwischen Marketing und Vorständen getroffen, die im Motorsport erst später ankommen. Das kann dann eine richtige Klatsche auf die Ohren sein", sagte Scheider.

Und was ist mit der DTM? Da haben sich bislang erst zwei Teams offiziell eingeschrieben, viele Dinge sind immer noch unklar. Scheider: "Es ist nicht alles schwarz, was kommt, es sind neue Perspektiven, die sich auftun. Wo eine Tür zugeht, geht eine andere auf."

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