Video: Fußballer vs. Rennfahrer - Wer kann's besser?

Von Andreas Reiners
DTM
Pascal Wehrlein und Thomas Doll

Pascal Wehrlein und Thomas Doll

Mercedes veranstaltete vor den beiden Fußball-Länderspielen ein besonderes Kräftemessen: Wie gut spielen Rennfahrer Fußball und wie gut sind Fußballer hinter dem Steuer.

In den kommenden Tagen können sich die Sportfans auf zwei Leckerbissen freuen. Die deutsche Fußballnationalmannschaft tritt am Freitag gegen Italien in Mailand und am kommenden Dienstag gegen England in London an. Diese Klassiker nahm Mercedes-Benz zum Anlass und veranstaltete im Vorfeld ein Kräftemessen der besonderen Art zwischen den drei Ländern. Die Idee dahinter: Wie gut können Rennfahrer Fußball spielen? Und können Fußballer Rennfahrern Konkurrenz machen? Mit von der Partie: DTM-Star Pascal Wehrlein.

Für jede der drei Nationen trat ein Team, bestehend aus einem ehemaligen Fußballspieler und einem Profirennfahrer, an: Auf deutscher Seite gingen Thomas Doll, Ex-Nationalspieler und Fußballtrainer, und DTM-Fahrer Pascal Wehrlein ins Rennen. Der ehemalige Formel-1-Fahrer Vitantonio ‚Tonio’ Liuzzi und der WM-Torschützenkönig aus dem Jahr 1990, Salvatore ‚Totò’ Schillaci, bildeten das Team Italien. Der zweifache Champions League Sieger und Ex-Nationalspieler Owen Hargreaves und Formel-3-Fahrer Alexander Lynn starteten als Team England in den Wettkampf der Nationen.

Vier unterschiedliche Module, bei denen die sechs Protagonisten ihr fahrerisches und fußballerisches Geschick unter Beweis stellen mussten, warteten auf die drei Teams. Der 19-jährige Pascal Wehrlein, der vor wenigen Wochen seine erste DTM-Saison beendete, ging mit großen Erwartungen in den Wettkampf: „Ich denke wir Deutschen sind Perfektionisten, wir sind ehrgeizig, wir werden versuchen das bestmögliche daraus zu machen und es wird hoffentlich ein Tick besser sein als die anderen.“

Die Entscheidung fiel schließlich auf der Rennstrecke bei einer Gleichmäßigkeitsprüfung. Die Vorgabe an die erfahrenen Rennfahrer: zwei Runden mit jeweils 51 Sekunden zu absolvieren. Am nächsten an diese Vorgabe kam Vitantonio Liuzzi mit einer Runde von 51,04 heran. Da jedoch Alex Lynn und Pascal Wehrlein die beiden insgesamt konstanteren Runden fuhren, blieb für Team Italien nur der dritte Platz. Mit einer Gesamtabweichung von nur 0,61 Sekunden bewies Alex Lynn sein herausragendes Können. Pascal Wehrlein musste sich mit einem Wimpernschlag von 0,11 Sekunden mehr knapp geschlagen geben.

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