DTM in Moskau: Audi-Trio im 2. Training vorne

Von Andreas Reiners
DTM
Bestzeit für Nico Müller

Bestzeit für Nico Müller

Audi hat das zweite Training vor dem fünften DTM-Saisonrennen in Moskau dominiert. Rookie Nico Müller setzte am Samstagmittag in 1:28,993 Minuten die Bestzeit.

0,084 Sekunden hinter dem Schweizer landete Titelverteidiger und Vorjahressieger Mike Rockenfeller (1:20,077) auf dem zweiten Platz. Das Trio an der Spitze komplettierte Mattias Ekström auf Rang drei.

«Die wichtigste Schlussfolgerung nach dem zweiten Freien Training: Alle Audi sind konkurrenzfähig. Nun kommt es darauf an, für das Qualifying die richtigen Schlüsse zu ziehen, kleine Details zu verbessern und dann ein ähnlich starkes Qualifying zu haben. Die Basis stimmt – darauf bauen wir auf«, so Müller.

Hinter den drei Audi-Piloten fuhren in Maxime Martin und Timo Glock auch zwei BMW-Piloten in die Spitzengruppe. Miguel Molina wurde Sechster vor DTM-Spitzenreiter Marco Wittmann, der im ersten Durchgang am Vormittag noch die schnellste Runde gefahren war.

Für Mercedes lief es im zweiten Training ein wenig besser. Gary Paffett (9.) und Daniel Juncadella als Zehnter fuhren in die Top Ten, hatten aber knapp eine halbe Sekunde Rückstand auf die Spitze. Der Rest der Stuttgarter Mannschaft reihte sich wie gewohnt weiter hinten im Feld ein.

Paul di Resta wurde 17., Christian Vietoris 18., Norisring-Sieger Robert Wickens fuhr auf Rang 19, Pascal Wehrlein auf Platz 21 sowie Lokalmatador Vitaly Petrov auf Platz 22. Der Russe blieb zum Schluss der Session mit seinem Boliden mitten auf der Strecke stehen. Ganz schlecht lief es für Antonio Felix da Costa. Der Portugiese konnte im zweiten Training, offenbar aufgrund technischer Probleme, keine einzige Runde drehen.

Die DTM fährt 2014 statt der nur gut 2,5 Kilometer kurzen Variante die 3,931 Kilometer lange Streckenvariante. Der neue Abschnitt hält einige schnelle Kurvenkombinationen bereit und sorgt außerdem für mehr Überholmöglichkeiten. Eine optimale Gelegenheit bietet nach wie vor das Ende der langen Geraden vor Start und Ziel, wo die Piloten vor dem Anbremsen in diesem Jahr mehr als 240 km/h erreichen. Erstmals ernst wird es heute Nachmittag. Das Qualifying findet ab 16.40 Uhr statt, die ARD überträgt live.

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