Felix Rosenqvist: Kaltstart in das DTM-Abenteuer

Von Andreas Reiners
DTM
Felix Rosenqvist

Felix Rosenqvist

Eine intensive Vorbereitung auf den Einstieg in die DTM sieht sicher anders aus. Als offizieller Ersatzfahrer von Mercedes war Felix Rosenqvist zwar die ganze Saison über bei den Rennen der Tourenwagenserie vor Ort.

Im Auto saß er aber nur sehr selten. Der Schwede hat in der Vergangenheit einige Runden im alten Auto gesessen, dazu im vergangenen Winter einen halben Tag im neuen Boliden. In diesem Jahr hat er allerdings nicht wirklich getestet.

«Es ist eine der härtesten Serien überhaupt, in die man zur Mitte der Saison einsteigen kann», sagte er und gab zu, «etwas nervös» zu sein. Gleichzeitig fühle er sich aber auch bereit für sein Debüt.

«Ich kenne die Strecke und ich kenne das Team. Ich konnte mich mit den Ingenieuren bestmöglich vorbereiten. Es wird sicher nicht leicht, aber ich bin bereit», sagte Rosenqvist, der beim anstehenden Rennwochenende in Moskau Esteban Ocon ersetzt, der sich in die Formel 1 verabschiedet hat. Dort ersetzt der Franzose bei Manor den zahlungsunfähigen Rio Haryanto und wird so neuer Teamkollege von DTM-Champion Pascal Wehrlein.

Innerlich vorbereitet ist man als Ersatzfahrer allerdings schon. Denn bei insgesamt acht Fahrern kann es schon mal schneller vorkommen, dass Ersatz benötigt wird. Erst zuletzt in Zandvoort hatte René Rast bei Audi den verletzten Adrien Tambay ersetzt.
«Ich wusste, dass eine Chance besteht. Das mit Esteban kam für alle etwas spät, aber ich freue mich für ihn, dass er die Chance bekommt. Und ich freue mich natürlich auch, dass ich nun einspringen kann», sagte Rosenqvist.

Für ihn gibt es nun noch einige Abläufe, an die er sich noch gewöhnen muss. Bei den Boxenstopps zum Beispiel: «Das ist Arbeiten auf einem ganz hohen Level, anders als in der Formel 3 oder auch im GT-Sport», sagte Rosenqvist, der im vergangenen Jahr Formel-3-Europameister wurde und in diesem Jahr unter anderem auch in einem Mercedes-AMG GT3 zum Einsatz kam. In Spa fuhr er damit gemeinsam mit seinen Teamkollegen Renger van der Zande und Tristan Vautier beim 24-Stundenrennen von Startposition 15 auf Platz zwei.

An Erfolg ist er also gewöhnt. Was erwartet er bei seinem ersten DTM-Einsatz? «Ich habe keine wirklichen Erwartungen. Wenn ich im Mittelfeld mitfahren kann, bin ich glücklich und versuche dann beim nächsten Rennen, Resultate zu liefern», so Rosenqvist. Ob er die Chance dazu bekommt, ist womöglich offen. Denn auch wenn Ocon in dieser Saison nicht mehr in die DTM zurückkehren wird, wurde Rosenqvist erst einmal nur für Moskau als Ersatz kommuniziert.

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