Fünf Rennen: Franz Zorn bricht auf nach Schweden

Von Manuel Wüst
Franky Zorn blickt zuversichtlich auf die kommende Eisspeedwaysaison

Franky Zorn blickt zuversichtlich auf die kommende Eisspeedwaysaison

Für Franz Zorn endete die vergangene Saison mit einem heftigen Sturz und gebrochenem Lendenwirbel sehr abrupt. Kein Grund zum Aufhören für den Österreicher, der noch in dieser Woche ins Trainingslager aufbrechen wird.

«Es geht wie gehabt wieder nach Schweden», berichtet Franz Zorn, der sich von seinem schweren Crash in Polen erholt hat, «und ich bin schon sehr gespannt auf die ersten Runden nach meinem Sturz und wie das Gefühl sein wird.» Ziel der Reise für Zorn und sein Team wird das rund 600 km nördlich von Stockholm gelegene Strömsund sein, wo die Temperaturen bereits unter dem Gefrierpunkt liegen und in den nächsten Tagen konstant weiter sinken soll.

Zorn: «Wir werden auf den Seen um Strömsund herum trainieren», blickt Zorn auf die Zeit im Trainingslager voraus, «ich hoffe, dass wir ein gutes Training haben werden, wir wollen bis zum 22. Dezember dort oben bleiben. Danach schauen wir mal, wie es mit den Trainings weiter geht.»

Im neuen Jahr geht es für Franky Zorn dann auch in die ersten Rennen, denn der Saalfeldener wird in der Saison 2023 wieder in der schwedischen Liga starten. «In Schweden haben sie in diesem Winter eine schwedische Superliga mit fünf Rennen gemacht, und diese fünf Rennen vor der WM-Qualifikation finde ich sehr gut», so Zorn, der in den kommenden Wochen wieder zu seiner alten Form finden will.

Und Franz Zorn weiter: «Für mich ist wichtig wieder ein Gefühl zu finden, denn die letzte Saison wurde ja von 100 auf 0 abgebrochen nach dem schweren Sturz in Polen. Das Ganze war ja nicht so ohne und es gilt wieder das Gefühl für das Motorrad und den Sport zu finden.»

Das erste Rennen der schwedischen Liga wird am 6. Januar in Östersund gefahren. Am 7. Januar geht es weiter in Strömsund und einen Tag danach mit dem dritten Rennen am gleichen Wochenende in Örvik. Am 21. Januar steht Gävle auf dem Plan und am 22.Rennen fünf in Bollnäs.

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Werner Jessner
Mit 31 Jahren startet der achtfache Weltmeister in den Herbst seiner Karriere. Möge er uns noch lange erhalten bleiben. Die MotoGP wäre sehr viel ärmer ohne ihn.
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