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Suzuka 8 Hours: Der kleine, aber feine Unterschied
Das Acht-Stunden-Rennen von Suzuka unterscheidet sich nicht nur im hohen Stellenwert für die Motorradhersteller, sondern auch in weiteren Punkten von den restlichen Läufen zur Langstrecken-Weltmeisterschaft.
Endurance-WM
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Für die japanischen Motorradhersteller geht es beim Suzuka 8 Hours um nichts Geringeres, als die Konkurrenz vor heimischem Publikum in den Schatten zu stellen. Im seit 1978 ausgetragenen Rennen hat Honda mit 30 Siegen klar die Nase vorne. An der zweiten Stelle der Siegerliste liegt Yamaha mit 8 Erfolgen vor Suzuki (5) und Kawasaki (2). Ein europäisches Fabrikat wartet beim Klassiker nach wie vor auf den ersten Triumph.
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Die Veranstaltung auf Hondas hauseigener Rennstrecke ist nicht nur das prestigeträchtigste Rennen des gesamten Motorsportjahres, durch die Hitze und die extreme Schwüle ist es für die Piloten auch das herausforderndste und strapaziöseste. In der Vergangenheit betrug die Lufttemperatur selten weniger als 30 Grad Celsius und eine Luftfeuchtigkeit von über 90 Prozent waren keine Seltenheit. Einzigartig macht den 5,821 Kilometer langen Rundkurs, auf dem in den Jahren 1963 bis 1965 und von 1987 bis 1998 sowie von 2000 bis 2003 der Große Preis von Japan ausgetragen wurde – erst nach dem Todessturz des japanischen Publikumsliebling Daijiro Kato wurde der WM-Lauf ab 2004 endgültig auf die Rennstrecke in Motegi verlegt –, auch das Layout einer Achterschleife. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal gegenüber den Rennen in Le Mans, Spa-Francorchamps oder Le Castellet ist, wie die Startaufstellung ermittelt wird. Neben dem freien Training, den zwei Qualifikationseinheiten und dem Nachttraining am Freitag gibt es am Samstag zusätzlich das immer mit Spannung erwartete Top-10-Trial-Shooutout, bei dem die ersten zehn Startplätze für das Rennen am Sonntag ermittelt werden.
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Nach dem zweiten Qualifying ziehen die zehn bestplatzierten Teams ins Top-10-Trial-Shootout ein. Zwei Fahrer pro Mannschaft treten in einem Einzelzeitfahren gegen die Uhr an, wobei die Teams in absteigender Reihenfolge ihrer Qualifikationsplätze in zwei Gruppen auf die Strecke gehen. Jeder Fahrer hat eine Aufwärmrunde, eine gezeitete Runde und eine Auslaufrunde, in der er in die Boxengasse zurückkehrt.
Die Teams, die die Qualifikation auf den Plätzen 10 bis 6 beendet haben, beginnen, wobei der langsamere Fahrer jedes Teams zuerst auf seine Runde geht. Nachdem alle "ersten" Fahrer einer Gruppe teilgenommen haben, darf der zweite Fahrer eines Teams seinen Versuch starten. Sobald die Fahrer der ersten Gruppe ihre schnellen Runden absolviert haben, sind die Teams auf den Plätzen 5 bis 1 nach der Qualifikation an der Reihe.
Die Ergebnisse des Top-10-Trials basieren auf der schnellsten Runde pro Team und nicht wie gewöhnlich auf einer kombinierten Zeit der beiden Piloten. Die WM-Zähler 5-4-3-2-1 für die Qualifikation werden nach dem Top-10-Trial-Shootout vergeben und nicht nach Abschluss der zweiten Qualifikation, wie es bei anderen Langstreckenveranstaltungen der Fall ist. Zeitplan Suzuka 8 Hours (Ortszeit) Freitag, 1. August 08:30 – 10:30 Uhr Freies Training 12:00 – 13:30 Uhr Qualifying 1 15:30 – 17:00 Uhr Qualifying 2 18:30 – 19:50 Uhr Freies Nachttraining Samstag, 2. August 14:15 – 15:00 Uhr Freies Training 15:30 – 17:00 Uhr Top-10-Trial Sonntag, 3. August 08:30 – 09:15 Uhr Warm-up 11:30 – 19:30 Uhr Rennen
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