24h Spa: Wasserspiele im ersten Rennviertel

Von Oliver Runschke
Der Start der 64. 24h von Spa

Der Start der 64. 24h von Spa

Starkregen dominiert die ersten sechs Rennstunden in Spa. MarcVDS-BMW führt mit zwei Audi im Nacken.

Starkregen und das erwartete Duell Audi gegen BMW dominierte die Startphase der 24h von Spa. Drei Mal ging im ersten Rennviertel für insgesamt mehr als zwei Stunden das Safety-Car auf die Bahn. Um 18:10 Uhr und 20:57 aufgrund von Starkregen, um 19:27 nach einem schweren Unfall des Franzosen Philipp Salini in einem Porsche aus der Cup-Klasse in der Blanchimont.

Nach dem Start nahm Maxime Martin (MarcVDS-BMW Z4 GT3) dem Polesetter Frank Kechele (Vita4One-BMW Z4 GT3) noch vor der Eau Rouge die Führung ab. Der belgische BMW hielt sich bis zur fünf-Stunden-Marke um 21:00 Uhr an der Spitze, hatte dann aber Pech als das Safety-Car bei Starkregen das Rennen neutralisierte, als Maxime Martin gerade von Bas Leinders übernahm und am Ende der Boxengasse drei Minuten vor einer roten Ampel stand.

Mit einem Höllenritt innerhalb von zwei Runden war Martin dann allerdings erst 30, dann 15 Sekunden als Christopher Haase (WRT-Audi) und Andrea Piccini (Phoenix-Audi), schnappte sich die Führung zur 6h Marke und lag damit bei der ersten Vorgabe von Punkten für die Blancpain Endurance Series vorn.

Der Marc-VDS-BMW Z4, der #1 WRT-Audi von Haase/Mies/Ortelli und der Phoenix-Audi von Rast/Stippler/Piccini sind die einzigen drei Fahrzeuge, die nach sechs Stunden noch in der Führungsrunde liegen. Der zweite WRT-Audi von Sandström/Bonanomi/Vanthoor liegt auf Platz vier, vor dem schnellsten Pro-Am, dem Reiter-Lamborghini Gallardo von Kox/Hayek/Menten/von Thurn und Taxis.

Der Vita4One-BMW liegt nach einem schwachen Stint von Greg Franchi auf Position zehn mit zwei Runden Rückstand, zwei Positionen dahinter liegt der Prospeed-Porsche 911 GT3 von Hennerici/Goossens/Maassen.

Pech hatte im ersten Rennviertel der Audi R8 LMS ultra von Lotterer/Kristensen/Fässler. Lotterer wurde bei der Anfahrt zum ersten Boxenstopp von Adam Christodolou im Lapidus-McLaren MP4-12C abgeschossen und verlor durch die notwendige Reparatur der vorderen linken Radaufhängung 30 Minuten. Christodolou wurde aufgrund des Manövers von der weiteren Rennteilnahme ausgeschlossen.

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