Stühlerücken vor dem Finale

Von Oliver Runschke
FIA GT1
Lopez verstärkt Young Driver-Aston Martin

Lopez verstärkt Young Driver-Aston Martin

Vor den letzten beiden WM-Rennen in San Luis am Wochenende gibt es wieder einige Umbesetzungen in den GT1-Cockpits.

Einen Neuzugang vermeldet das Young Driver-Aston Martin-Team aus Paderborn für die beiden WM-Rennen in San Luis. Der Argentinier José María López, in diesem Jahr als Fahrer für das unsägliche USF1-GP-Team vorgesehen, ersetzt den Dänen Christoffer Nygaard im Young Driver-Aston Martin DBR9 beim letzten Gefecht der Saison und wird Teamkollege von Stefan Mücke.

«Wir kämpfen in Argentinien um die WM, die Strecke ist für fast alle Teams und Fahrer im Feld Neuland», so Young Driver-Teamchef Hardy Fischer. «Daher haben wir uns dazu entschieden mit José María López einen einheimischen Piloten mit an Bord zu holen. Die Entscheidung zum WM-Finale noch einen Fahrerwechsel vorzunehmen, ist uns nicht leicht gefallen. Aber wir denken, dass alle unsere Fahrer davon profitieren, wenn wir beim entscheidenden Rennen in Argentinien einen Mann mit Streckenkenntnis mit im Boot haben, denn die Trainingszeit in der GT1-WM ist sehr stark eingeschränkt. José María kennt die Strecke bereits aus einem Einsatz in der FIA GT-Meisterschaft vor zwei Jahren und hat auch mit unserem Ingenieur Johannes Gruber bereits in der Vergangenheit zusammengearbeitet.»

Die beiden Young Driver-Piloten Darren Turner und Tomas Enge liegen vor dem WM-Finale 28 Punkte hinter den Tabellenführern Michael Bartels und Andrea Bertolini (Vitaphone-Maserati MC12), bei 33 Punkten für den Sieg im Quali- und im Championship Rennen eine mehr als ambitionierte Aufgabe. «Vor Darren und Tomas liegt ein harter Job, den nach dem Erfolg der beiden in Interlagos müssen wir 40kg Erfolgsballast zuladen. Zudem wird es in San Luis sehr heiss, das kommt uns nicht gerade entgegen. Aber wir bleiben optimistisch, man weiss nie was passiert.»

Neue, alte Fahrer gibt es auch im Maserati-Lager. Bei Vitaphone kehrt Miguel Ramos nach einem Rennen Pause wieder zurück und teilt sich das Cockpit mit Brasilien-Sieger Enrique Bernoldi. 

In der Triple H-Mannschaft von Altfrid Heger drehen beim Finale der Belgier Nico Verdonck und Alessandro Pier Guidi am Lenkrad, in Brasilien hatte Heger das Cockpit des MC12 an die beiden einheimischen Piloten Daniel Serra und Francisco Longo vermietet. 

Bei Mad-Croc kehrt nach einem Rennen Pause wieder Xavier Maassen zurück in die Corvette und tritt gemeinsam mit dem Dänen Thomas Serwin an, der in Argentinien seine Premiere im WM-Feld feiert.

Das dürften allerdings noch nicht die letzten Änderungen im Fahrerfeld bis zum Start des freien Trainings am Samstag gewesen sein, erfahrungsgemäss ist die Startliste am Mittwoch vor der Veranstaltung nicht mit der am Samstag identisch. 

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