Sieg für Hexis - Bartels/Bertolini Weltmeister!

Von Christian Freyer
FIA GT1
Die ersten GT1 Weltmeister - Michael Bartels/Andrea Bertolini

Die ersten GT1 Weltmeister - Michael Bartels/Andrea Bertolini

Makowiecki/Clairay siegen überlegen in Potrero de los Funes, Bartels/Bertolini rollen gemütlich zum GT1 WM Titel.

Noch in der ersten Kurve begann das erste Chaos im GT1 Feld. Clairay (Hexis) und Mücke (Young Driver) gerieten direkt aneinander, was Mücke mit beschädigtem Ölkühler und Ausfall bezahlte. Clairay dagegen ging in Führung. Teamkollege Jonathan Hirschi drehte sich zudem in Turn 1 und sorgte für weitere Verwirrung im Feld. Nicolas Armindo setzte sich zunächst im Matech Ford auf Rang 2 vor Dominik Schwager (all-inkl.com Lamborghini), Thomas Mutsch (Matech Ford) und Michael Krumm (Sumo Nissan) fest.

Einen Umlauf später war es am Tabellenersten Michael Bartels die Luft anzuhalten. Im Kampf mit Christopher Haase bekam der Maserati von Bartels urplötzlich einen Schlag mit und drehte sich weg. Ursache dafür war eine gebrochene Radaufhängung an Haases Lamborghini, der bei dem folgenden Dreher Bartels mitriß. Während der Plettenberger weiter fahren konnte, musste Haase mit stark beschädigtem Fahrzeug aufgeben. Aufgrund der prekären Position des Lamborghini, schickte die Rennleitung zur Bergung fünf Runden lang das Safety Car auf die Piste.

Nach Rennfreigabe setzten sich Clairay, Armindo und Mutsch etwas vom Hauptfeld ab, bis Armindo mit technischen Problemen Eingangs Start / Ziel ausrollte. Mutsch blieb aber an Clairay dran, bis die Boxenstopps anstanden. Hier schlug die Stunde von Hexis. Clairay gehörte zur ersten Gruppe in der Boxengasse, Jonathan Hirschi im zweiten Hexis Aston Martin (schon wieder auf Rang 5), kam eine Runde später rein. Die Franzosen arbeiteten schnell, so dass sich beide Autos nach den stopps auf den Rängen 1 (Makowiecki) und 2 (Piccione) wiederfanden. Während Makowiecki vorne weg fuhr, hielt Piccione den folgenden Trupp aus Dumbreck (Sumo Nissan), Westrbook (Matech Ford), Martin (VDS Ford) und Kechele (Reiter Lamborghini) mächtig auf. Ordentlich verloren hatte Nicky Pastorelli im all-inkl.com Lamborghini. Ein Platz ging in der Box flöten, zwei weitere auf der Strecke. «Wir hatten unheimlich viel Öl auf der Scheibe und meine erste Runde war extrem schwierig», erzählte Pastorelli später. «Danach waren die Zeiten eigentlich wieder in Ordnung. »

Piccione wehrte sich auf Rang 2 noch einige Runden, musste dann aber Westbrook und Marwieder versöhnt. tin in den Ford vorbei lassen. Auch Dumbreck im Nissan ließ Federn, konnte den Ford nicht folgen und bekam es nun mit Kechele zu tun. Der Ulmer kassierte den Nissan ein und wurde später mit Co Jimerez Fünfter. Makowiecki war an der Spitze enteilt und siegte einsam vor Mutscsh / Wetbrook und Martin / Leinders.

«Nach der guten Vorarbeit im Qualifying war das Rennergebnis die richtige Belohnung», freute sich Fred Makowiecki. «Außerdem können wir die Punkte für die Teamwertung gut gebrauchen». Dabei vergaß der Franzose, dass er nun noch eine Möglichkeit auf den Vizetitel in der Fahrerwertung hat. Thomas Mutsch und Richard Westbrook waren mit Rang 2 nach einigen Nullnummern «Sow weit nach vorne zu kommen hatten wir wirklich nicht erwartet», gestand Mutsch im Ziel. «Unsere Zeiten waren gut und wir haben versucht dem Startgetümmel zu entkommen, das hat uns nach vorne gebracht. »

Entschieden wurde bereits im Quali Rennen die Fahrermeisterschaft. Bartels / Bertolini rollten auf Rang 11, einen Platz hinter ihren Punkteverfolgern Enge / Turner, ins Ziel. Da die Young Driver Crew keine Zähler sammelten, können die Vitaphone Piloten nicht mehr eingeholt werden. «Das Wochenende ist zwar noch nicht vorbei, aber unser größter Druck ist jetzt weg, Berto und ich sind unheimlich glücklich mit diesem WM Titel!» gab Bartels ein erstes Statement ab. «Nun werden wir im Hauptrennen versuchen, als würdige Meister die Saison zu beenden. Wir geben noch mal alles!»

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