BMW setzt in der WEC-Saison 2024 auf Valentino Rossi

Von Oliver Müller
Ein BMW M4 GT3 mit Valentino Rossis Startnummer #46

Ein BMW M4 GT3 mit Valentino Rossis Startnummer #46

2024 werden zwei BMW M4 GT3 in der neuen LMGT3-Klasse der Sportwagen-WM (FIA WEC) antreten. In einen Auto fährt Valentino Rossi mit zwei Teamkollegen. Das Schwesterauto fährt unter anderem Augusto Farfus.

Im Motorradsport hat Valentino Rossi über viele Jahre sein großes Können bewiesen. Neun WM-Titel konnte der Italiener erringen. Zur Saison 2022 wechselte er dann in den Vierradsport und konnte auch dort überzeugen. In der GT World Challenge Europe fuhr er im ersten Jahr zunächst einen Audi R8 LMS GT3, für 2023 wechselte er in derselben Serie auf dem BMW M4 GT3 (Turbo-Reihensechszylinder mit 3 Litern Hubraum und bis zu 590 PS) und wurde zudem auch BMW-M-Werksfahrer. Für 2024 folgt nun der nächste Schritt.

Denn «Il Dottore» wird im kommenden Jahr der FIA WEC antreten. Das ist die Sportwagen-Weltmeisterschaft. Dort pilotiert Rossi weiterhin den BMW M4 GT3. «Ich freue mich sehr darauf, in der FIA WEC den Start zu gehen. Es ist für mich der nächste Schritt, in einer Weltmeisterschaft anzutreten, und nicht mehr nur in Europa, sondern wieder weltweit Rennen zu bestreiten. Das Fahrzeug kenne ich nach dieser Saison bereits gut, aber das Format mit drei Fahrern aus drei verschiedenen Leistungs-Kategorien wird neu für mich sein. Insgesamt denke ich, dass wir sehr gut aufgestellt sein werden», blickt Rossi voraus.

Bei den Läufen der FIA WEC handelt es sich um Langstreckenrennen von mindestens 6 Stunden Dauer. Somit wird sich Rossi einen BMW mit zwei weiteren Teamkollegen teilen. Wer das sein wird, will BMW zu einem späteren Zeitpunkt bekannt geben. Höhepunkt der WEC-Saison sind die legendären 24 Stunden von Le Mans. Die 13,626 Kilometer lange Strecke in Westfrankreich hat Rossi bereits kennengelernt, als er im Juni 2023 im BMW einen Lauf zur Road Le Mans gewann. Dabei handelte es sich um ein Rahmenrennen im Vorprogramm des große Klassikers.

«Valentino Rossi hat in dieser Saison ein starkes Debüt in Le Mans gefeiert und auf Anhieb im BMW M4 GT3 gewonnen. Generell war seine erste Saison als BMW M Werksfahrer sehr beeindruckend», so Andreas Roos (Leiter BMW M Motorsport). «Ich bin überzeugt, dass er auch in der FIA WEC eine wichtige Rolle spielen und ein Publikumsmagnet sein wird.»

In der FIA WEC wird Rossi nächstes Jahr aber nicht um die Gesamtsiege kämpfen. Die Fahrzeuge der LMGT3-Klasse fahren am Ende des Feldes. Ganz vorne machen die sogenannten Hypercars (Prototypen mit über 680 PS) die Siege unter sich aus. Saisonauftakt ist im März 2024 in Katar. Es wird weitläufig erwartet, dass Valentino Rossi 2024 neben der FIA WEC auch bei anderen Rennen im GT3-Cockpit sitzen wird. Aber auch dies wird BMW zu einem späteren Zeitpunkt verkünden.

Im zweiten M4 GT3 für die FIA WEC wird ein Fahrer-Trio rund um den Brasilianer Augusto Farfus gebildet. «Von BMW M Motorsport für das FIA WEC Programm ausgewählt zu werden, ist eine große Ehre. Dafür bedanke ich mich sehr. Ich denke, die FIA WEC wird im kommenden Jahr neben der Formel 1 die größte Rennplattform der Welt sein. Wir kennen den BMW M4 GT3 mittlerweile sehr gut, was uns sicher helfen wird», so Farfus.

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Happy Birthday, Marc Márquez!

Werner Jessner
Mit 31 Jahren startet der achtfache Weltmeister in den Herbst seiner Karriere. Möge er uns noch lange erhalten bleiben. Die MotoGP wäre sehr viel ärmer ohne ihn.
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