Speedway: Trauer um Andrey Kudryashov

6h Imola: Ferrari und Toyota dürfen Gewicht ausladen

Von Oliver Müller
Ferrari 499P (gelb) und BMW M Hybrid V8

Ferrari 499P (gelb) und BMW M Hybrid V8

Die FIA WEC hat die Einstufung über die Balance of Performance für das nächste Rennen in Imola herausgebracht. Grob gesagt werden die Autos leichter und erhalten mehr Leistung. Ferrari und Toyota dürfen hoffen.

In der FIA WEC herrscht bekanntlich seit einiger Zeit die Balance of Performance (BoP). Über eine Tabelle mit Einstufungen sollen die antretenden Fahrzeuge ungefähr auf ein Rundenzeiten-Niveau gebracht werden. Das soll Spannung erzeugen. Natürlich leidet durch diese künstlichen Eingriffe aber auch der sportliche Wert. Beim Saisonauftakt in Katar hatten vor allem Toyota und Ferrari gelitten. Beide Marken waren 2023 in der WEC noch vorne, konnten in Katar dann aber nicht wirklich um den Sieg mitfighten.

Auch die drei Neueinsteiger Alpine, BMW und Lamborghini hatten in Katar eine (nennen wir es) vorsichtige BoP bekommen - sie fuhren dort dann aber eher im Mittelfeld/Hinterfeld herum. Nun haben die Regelhüter die BoP-Tabelle für den zweiten Saisonlauf in Imola raus gebracht. Die Fahrzeuge werden im Vergleich zu Katar leichter und bekommen mehr Leistung. Ausnahme ist der 2024er Peugeot 9X8, der in Imola das Debüt gibt. Er wurde mit 1061 Kilogramm Gewicht und 510 Kilowatt Leistung einsortiert.

Der Toyota GR010 Hybrid darf satte 29 kg ausladen und wiegt nun nur noch 1060 kg - außerdem bekommt er 6 kW mehr Power (nun 516). Auch der Ferrari 499P darf ordentlich ausladen - nämlich 34 kg (nun 1041 kg) und bekommt 7 kW mehr (nun 510). Somit werden beide wohl für den Rennsieg in Frage kommen.

Auch die restlichen Hypercars wurde anders eingestuft. Der Alpine auf 1042 kg und 514 kW, der BMW auf 1035 kg und 511 kW, der Cadillac auf 1030 kg und 517 kW, der Isotta Fraschini auf 1058 kg und 520 kW, der Lamborghini auf 1034 kg und 516 kW und der Porsche auf 1033 kg und 516 kW.

Neben dem Gewicht und der Leistung wird bei Allrad-Fahrzeugen auch geregelt, ab welcher Geschwindigkeit die Vorderräder angetrieben werden dürfen. Bei allen Fahrzeugen gibt es zudem eine vorgeschriebene Menge, wie viel Energie pro Stint verwendet werden darf. Und zudem ist auch die Nachtankzeit pro Auto geregelt.

Die Werte können von einer zur nächsten Einstufung wieder geändert werden. Alles mit dem bereits angesprochenen Ziel, die Rennen spannend zu machen - mal sehen, wie das gelingt.

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