Heidfeld: Spannender Lernprozess

Von Peter Hesseler
Formel 1
Momentan braucht Heidfeld seinen Helm nicht

Momentan braucht Heidfeld seinen Helm nicht

Der Ersatzfahrer von Mercedes Grand Prix fühlt sich mit seiner Entscheidung wohl und sagt hochinteressanten GP-Sport voraus.

[*Person Nick Heidfeld*] schnieft bei 29 Grad im Schatten wie im tiefsten Winter: Erkältung, lautet die Diagnose des Mercedes-Grand-Prix-Ersatzfahrers.

Heidfeld hatte die Chance, bei einem der Hinterbänkler-Teams einzusteigen (Lotus), ausgeschlagen und hat die Reservistenrolle in einem der Topteams vorgezogen.

«Ich stehe zu meiner Entscheidung, lieber hier bei Mercedes zu sein, als hinten rum zu stehen oder zu fahren», sagt der 32-jährige Mönchengladbacher, derzeit bester Formel-1-Fahrer ohne Stammplatz.

Sein ehemaliges Team BMW-Sauber hatte auf seine Dienste verzichtet, weil «wir frischen Wind im Team wollten» (Peter Sauber). Heidfeld war seit 2006 bei BMW-Sauber aktiv.

Er prognostiziert ein hochinteressantes Wochenende: «Es wird ein Lernprozess für alle, es ist sehr schwer im Voraus zu berechnen, wie neue Renntaktiken aussehen könnten. Es ist möglich, dass manch einer in der Qualifikation mit den Reifen fährt, die das bessere Rennen verheissen, und dadurch weiter hinten startet. Dazu kommen unterschiedliche Verbräuche der Motoren, die das Gewicht und die Rundenzeit beeinflussen. Generell wird der Reifenverschleiss in den Rennen die Marschrichtung vorgeben.»

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