Sprintrennen: Neues Quali-Format für die Formel 1?
Wie kann man den Sport und die Show verbessern? Diese Frage stellt sich Liberty Media und lässt bei den Gedankenspielen kein Stein auf dem anderen. Die neueste Idee ist ein neues Qualifying-Format.
Das bietet Stoff für stundenlange Diskussionen unter GP-Fans: Welcher Formel-1-Rennstall geht 2026 mit der stärksten Fahrerpaarung an den Start? Die Antwort ist ziemlich knifflig.
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Wir erinnern uns noch sehr gut: Als die Formel 1 das letzte Mal etwas am Qualifying änderte, ging das unfassbar in die Hose. Das Eliminierungssystem sorgte für eine Menge Ärger, Hohn und Spott und wurde relativ schnell wieder abgeschafft.
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Die neuen Besitzer von Liberty Media denken nun über eine erneute Änderung nach, wie die Kollegen von auto motor und sport berichten. Demnach soll das neue Format kürzer und frischer rüberkommen. Heißt konkret: Am Samstag gibt es am Morgen das klassische Qualifying. Das Ergebnis dient dann aber für die Startaufstellung eines Sprintrennens über 100 Kilometer, das dann am Nachmittag stattfindet. Das Ergebnis dieses Rennens ist dann die endgültige Startaufstellung für das Rennen am Sonntag.
Mercedes-Motorsportchef Wolff regt an, das Qualifying aufzuwerten: "Warum vergeben wir nicht Punkte für das Trainingsergebnis? Dann gibt es vielleicht Teams, die auf eine schnelle Runde aus sind, ihr Auto dementsprechend abstimmen und dann im Rennen ihre Position verteidigen müssen."
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Liberty will das Qualirennen unmittelbar vor den Start der europäischen Fußball-Ligen setzen, zudem ohne Reifen- oder Spritlimit fahren lassen. Vollgas also.
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Das ist aber noch nicht alles, auch das Freitagsformat soll geändert werden. So soll es zum Auftakt eine öffentliche, technische Abnahme geben, damit die Fans die Autos aus nächster Nähe sehen können.
Wolff: "Wir verstehen das ganze Versteckspiel um die Autos sowieso nicht. Es sind Tausende von Fotos im Umlauf. Deshalb können wir unsere Autos auch gleich zeigen." Am Nachmittag sollen dann zwei einstündige Trainingssitzungen stattfinden.
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