Robert Kubica: «Ziemlich zufrieden mit meinem Körper»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Robert Kubica

Robert Kubica

Williams-Abschiedskandidat Robert Kubica erklärt, warum er trotz fehlender Ergebnisse mit seiner F1-Comeback-Saison zufrieden ist. Der Pole spricht auch über seine Pläne fürs nächste Jahr.

Robert Kubica erlebte eine schwierige Comeback-Saison mit dem Williams-Team. Im deutlich unterlegenen Renner aus Grove konnte der Pole, der vor seinem tragischen Rallye-Unfall im Frühling 2011 noch als eines der grössten GP-Talente gehandelt wurde, nur einmal in die Punkte fahren: In Deutschland kreuzte er die Ziellinie als Zehnter und ergatterte sich damit seinen bisher einzigen WM-Zähler in diesem Jahr.

Im Fahrerlager von São Paulo seufzte der 95-fache GP-Teilnehmer denn auch: «Ich denke, unsere Leistung war durch die Schwierigkeiten, die wir in diesem Jahr durchstehen mussten, nicht wirklich erkennbar. Vieles hat tatsächlich meine Möglichkeiten negativ beeinflusst. Allerdings habe ich auch viele Berichte gelesen, in denen prophezeit wurde, ich würde in der ersten Kurve nicht richtig reagieren können, dabei war die erste Rennrunde einer jener Bereiche, die ich gut im Griff hatte.»

«Dann hiess es wieder, ich würde wegen der eingeschränkten Bewegungsfreiheit meines Arms in Monaco nicht um die Ecken kommen. Tatsächlich gehörte der GP in Monte Carlo zu meinen besten Rennen in diesem Jahr – auch wenn ich natürlich weit zurücklag, so war mein Gefühl dort positiv», fügte Kubica trotzig an. Und er fasste zusammen: «Natürlich bin ich nicht glücklich mit meiner Performance insgesamt, aber ich bin ziemlich zufrieden mit meinem Körper, Geist und Hirn und wie ich auf die Herausforderung reagiert habe.»

Eine gute Note stellt der 34-Jährige auch der Williams-Mannschaft aus: «Die Jungs an der Strecke haben das Beste aus der Situation gemacht. Speziell zu Saisonbeginn war es nicht einfach, trotzdem blieb die Mannschaft stark und vereint, was in einer so schwierigen Phase sehr gut ist.» Er forderte aber auch: «Natürlich müssen wir unser Tempo verbessern, dann wird alles einfacher – auch die Arbeit an der Strecke. Klar, ich werde nicht mehr dabei sein, da ich das Team nach dieser Saison verlassen werde. Aber ich finde, die Jungs haben es verdient, dass bald bessere Zeiten für Williams kommen werden.»

Und was sagt Kubica zu seiner eigenen Zukunft? «Es sieht ziemlich gut aus», beteuert er. «Klar, die Uhr tickt, aber ich bin zuversichtlich, denn die Dinge stehen gut. Wir kommen voran und ich bin da ziemlich entspannt, denn ich arbeite seit Singapur daran. Wahrscheinlich werde ich verschiedene Programme kombinieren.»

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