Sebastian Vettel: «Wir sind ja hier in der Kreisliga»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Sebastian Vettel

Sebastian Vettel

Sebastian Vettel kreuzte die Ziellinie in Abu Dhabi als Fünfter und erklärte: «Das heutige Rennen war sinnbildlich für die ganze Saison.» Der vierfache Weltmeister ärgerte sich auch über den DRS-Ausfall im Rennen.

Das letzte Kräftemessen des Jahres in der Wüste von Abu Dhabi durfte Sebastian Vettel vom vierten Startplatz in Angriff nehmen, da Mercedes-Star Valtteri Bottas wegen seiner frischen Antriebseinheit ans Ende des Startfeldes versetzt wurde. Dennoch kam der Finne nach 55 Rennrunden auf dem Yas Marina Rundkurs vor dem Heppenheimer ins Ziel – nicht zuletzt, weil der Ferrari-Star bei seinem ersten Stopp wertvolle Sekunden an der Box verloren hatte.

Vettel selbst fasste vor laufender Kamera zusammen: «Das heutige Rennen war Sinnbildlich für die ganze Saison, ich konnte am Anfang nirgendwo hin und musste zurückstecken, sodass ich meinen Vorteil der weichen Reifen nicht nutzen konnte. Danach war ich zwei, drei Runden lang schnell, und ich habe auf das DRS gewartet, doch das kam nicht.» Doch der Heckflügel liess sich nicht flachstellen, weil es offenbar ein technisches Problem gab.

Der 53-fache GP-Sieger ärgerte sich: «Das ist ein bisschen wie Kreisliga hier, ich weiss ehrlich gesagt nicht, wie so etwas passieren kann.» Und der vierfache Weltmeister fügte spitz an: «Das liegt wahrscheinlich daran, dass fast kein Geld im Sport vorhanden ist.» Als das Drag Reduction System wieder funktionierte, war es zu spät, Vettel hatte bereits den Anschluss an die Spitze verloren. «Ich dachte, dass ich das im zweiten Stint wieder glattbügeln kann, denn ich fühlte mich eigentlich ganz gut. Aber dann steckte glaube ich hinter Nico und Valtteri fest. Ich verlor so viel, dass das Rennen da eigentlich schon entschieden war.»

Und was erwartet Vettel im nächsten Jahr? Der 32-Jährige sagt: «Wir müssen uns steigern, ob uns das gelingt, wird sich zeigen. Es ist klar, was wir brauchen, aber das wird nicht einfach, denn die Konkurrenz schläft auch nicht. Unsere Schwächen sind bekannt, und ich weiss auch, dass ich mich selbst steigern muss und das auch kann. In diesem Jahr ist sicherlich nicht alles glatt gelaufen, aber ich bin immer optimistisch.»

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