Bernie Ecclestone (89) wird nochmals Vater, ein Sohn!

Von Mathias Brunner
Formel 1
Bernie und Fabiana Ecclestone

Bernie und Fabiana Ecclestone

​Der langjährige Formel-1-Promoter Bernie Ecclestone wird im Alter von 89 Jahren nochmals Papa: Seine brasilianische Gattin Fabiana (46) ist schwanger. Im Sommer soll der Sohn zur Welt kommen.

Was Einige zunächst vielleicht für einen Aprilscherz gehalten hatten, hat Bernie Ecclestone nun seinem Freund und Formel-1-Berichterstatter Roger Benoit vom Schweizer Blick bestätigt: Der langjährige Promoter der Königsklasse wird im Sommer nochmals Papa – seine brasilianische Gattin Fabiana (46) ist schwanger. Bernie witzelt: «Wir hatten nach meiner Formel-1-Zeit genug Zeit zum Üben.»

Der englische Milliardär besitzt aus zweiter Ehe mit der Kroatin Slavica zwei Töchter, die 36jährige Tamara und die 32jährige Petra. 2011 liessen sich Ecclestone und seine Frau scheiden, nach 28 Jahren. Mit seiner ersten Ehefrau Ivy hat Ecclestone ebenfalls eine Tochter, Deborah. Mit anderen Worten – jetzt kommt der erste Sohn.

Fabiana Flosi hatte Ecclestone im Rahmen ihrer Arbeit für die brasilianischen GP-Organisatoren kennegelernt. 2012 haben die beiden in der Schweiz geheiratet. Ecclestone im Blick: «Wie alle Eltern haben wir nur einen Wunsch; das Kind soll gesund zur Welt kommen.»

Ecclestone lebt derzeit mit Fabiana auf einem Hof im Norden von São Paulo. Auch in Brasilien gilt Ausgehsperre, dies, nachdem der Gouverneur von São Paulo vorgeprescht war, weil Staatschef Jair Bolsonaro noch immer versuchte, die Corona-Katastrophe zu verharmlosen.

Ecclestone: «Zum Glück geht auf der Farm nie die Arbeit aus. Zudem betreut Fabiana ja auch noch ihre eigene Kaffeeplantage.»

Am Montag, 23. Januar 2017 ist die Ära Bernie Ecclestone in der Formel 1 zu Ende gegangen: Der damals 86jährige Engländer, der es vom Gebrauchtwagenhändler zum Multimilliardär gebracht hat, wurde als Machthaber, manche würden sagen als Diktator der Formel 1 abgesetzt – zur Seite geschoben vom neuen Formel-1-Grossaktionär Liberty Media. Die US-Amerikaner sind klug genug zu wissen: Der Baumeister der modernen Formel 1 ist als Einzelperson in dieser Form nicht zu ersetzen, weil das einfach nicht mehr zeitgemäss ist, seine Aufgaben werden künftig vielmehr auf verschiedene Fachkräfte aufgeteilt.

Ohne Bernie Ecclestone wäre die Formel 1 nie zu solch einem Milliarden-Geschäft geworden. Aber Ecclestone muss sich den Vorwurf gefallen lassen, vieles verschlafen zu haben, allein den Schritt in die digitale Gegenwart. Internet, Facebook, Twitter, Instagram, Snapchat, das ist nicht seine Welt, wie er selber zugegeben hat. Ein hochrangiger FIA-Mitarbeiter sagte mir im Frühling 2016: «So lange Bernie Ecclestone an der Macht ist, wird sich in Sachen sozialer Netzwerke in der Formel 1 wenig tun. Er versteht sie schlicht nicht.»

Bernie Ecclestone wurde zunächst zum Ehren-Geschäftsleiter in der neuen Struktur ernannt, wenige Monate später war er weg – ersetzt durch den neuen Formel-1-CEO Chase Carey, Geschäftsleiter Sean Bratches und Sportchef Ross Brawn.

Ecclestone selber kommentierte sein Ausscheiden mit typischer Schärfe: «Wenn einer ein Auto kauft, dann will er es auch fahren.»

Der Baumeister der modernen Formel 1 erklärte zur Coronakrise gegenüber Reuters: «Was ich tun würde? Ich denke, ich wäre gezwungen, sämtliche Gespräche über irgendwelche Rennen in diesem Jahr zu beenden. Das ist das einzig Sichere, das man tun kann, um zu vermeiden, dass jemand irre Vorkehrungen für etwas trifft, das vielleicht nicht passieren wird.»

Und was sagt der 89-Jährige zu den 15 bis 18 Rennen, die Carey durchdrücken will? «Ich wäre sehr überrascht, wenn sie das hinbekommen. Ich hoffe, dass sie es schaffen, das tue ich wirklich. Man könnte etwa drei bis vier Rennen zu Beginn des nächsten Jahres durchführen, die immer noch zur WM 2020 zählen.»

«Das Problem ist nur, dass nicht klar ist, wo diese stattfinden werden, wo die Teams hingehen können und die Promoter einen GP auch ausrichten wollen. Es ist schön und gut, einen Kalender in der Wartezeit zu erstellen. Das grosse Problem ist nur, die GP-Ausrichter auch dazu zu bringen, ein Rennwochenende ausrichten zu wollen.»

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