Leclerc: «Realistisch gesehen wird es schwierig»

Von Agnes Carlier
Formel 1
Charles Leclerc

Charles Leclerc

Ferrari-Talent Charles Leclerc erwartet nach dem enttäuschenden Saisonauftakt in Spielberg auch beim zweiten Grand Prix auf dem Red Bull Ring kein leichtes Spiel. Trotzdem macht er sich Mut.

Obwohl Charles Leclerc beim WM-Auftakt in Spielberg mit den Schwächen seines Dienstwagens zu kämpfen hatte, durfte sich der Monegasse am Ende über den zweiten Rang freuen. Dabei profitierte er nicht nur von den Safety-Car-Phasen, die für ihn zum richtigen Zeitpunkt kamen, sondern auch von der 5-sec-Zeitstrafe, die der vor ihm fahrende Lewis Hamilton kassierte. Dessen ist er sich bewusst, wie er vor dem zweiten Grand Prix auf dem Red Bull Ring betonte.

Auf die Frage, ob er auf die Schützenhilfe des Safety-Cars angewiesen ist, um es wieder aufs Treppchen zu schaffen, erklärte er an der Pressekonferenz: «Wir wissen nicht, wie es diesmal sein wird, denn wir bringen neue Teile ans Auto und wissen nicht, was sie bringen werden und ob wir damit ums Podest kämpfen können. Aber es wird realistisch gesehen schwierig, denn Mercedes und Red Bull Racing waren vergangene Woche sehr, sehr schnell.»

«Klar, das Safety-Car war eine Hilfe, um aufs Podest zu fahren, aber wir haben auch das Beste aus unseren Möglichkeiten gemacht», räumte der zweifache GP-Sieger ein. «Ich denke, alles ist möglich, sollte uns das auch an diesem Wochenende gelingen. Wir werden alles daran setzen, aber ich denke nicht, dass wir heute aus eigener Kraft aufs Podest fahren können. Wir arbeiten aber hart, um das zu ändern.»

Mit Blick auf das erwartete erste Update blieb Leclerc vage: «Es ist wichtig, dass die Teile gut funktionieren, wenn das nicht der Fall sein sollte, wäre das ein schlechtes Zeichen. Aber ich bin zuversichtlich, dass die Neuerungen etwas bringen werden. Wieviel das sein wird, zeigt sich dann auf der Strecke.»

«Das Ergebnis des ersten Rennens hat uns als Team gezeigt, dass wir ein grossartiges Resultat erzielen können, wenn wir alles richtig machen. Natürlich war auch etwas Glück dabei, trotzdem schafft es Vertrauen, und dieses ist immer wichtig in der Formel 1, um ans Limit gehen zu können, nicht nur in schwierigen Zeiten», stellte der WM-Vierte des Vorjahres ausserdem klar.

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