Rückkehrer Fernando Alonso: Noch 2020 im Renault

Von Mathias Brunner
Formel 1
​Nicht nur, dass Fernando Alonso ein Comeback als GP-Pilot gibt. Es wurde auch darüber spekuliert, der Spanier sässe schon 2020 in einem Renault. Was Renault-Teamchef Cyril Abiteboul dazu sagt.

Was sich lange angebahnt hatte, ist offiziell: Fernando Alonso fährt ab 2021 wieder Formel-1-WM-Läufe, in Diensten von Renault. Im Internet geisterte sogar herum, dass der Weltmeister von 2005 und 2006 schon in diesem Jahr im gelben Rennen sässe – in der milderen Form des Gerüchts in Form von Tests oder Einsätzen am Freitag; in der schärferen Version als Spekulation, dass Alonso noch vor dem zweiten WM-Lauf auf dem Red Bull Ring Daniel Ricciardo ersetze.

Renault-Teamchef Cyril Abiteboul spricht Klartext: «Was Einsätze in einem ersten freien Training angeht, so behaupte ich – ein Alonso braucht keinen Einsatz in freien Trainings, um sich Abläufe zu verinnerlichen oder um sich wieder an einen Formel-1-Renner zu gewöhnen. Das ist also nicht geplant.»

Der 42jährige Pariser weiter: «Wir haben immer die Möglichkeit, Fernando in einen 2018er Rennwagen zu setzen, das Reglement erlaubt ja Tests mit einem Auto, das zwei Jahre alt ist. Aber das ist derzeit auch nicht geplant.»

Als nächstes wird der 32fache GP-Sieger Alonso das Werk in Enstone besuchen, wo er viele alte Bekannte trifft. Fernando besass seit 2000 einen Vertrag als Renault-Testfahrer, er fuhr von 2003 bis 2006 für die Franzosen (Weltmeister 2005 und 2006), dazu nochmals 2008/2009, und in seiner vorderhand letzten GP-Saison 2018 steckte im McLaren ebenfalls ein Renault-Motor.

Abiteboul weiter: «Sein Besuch wird ein Moral-Turbo für die ganze Mannschaft sein. Wir haben zwar viele Fachkräfte, die seit langem für uns tätigt sind, aber wir haben auch sehr viele junge Leute, die waren in der Schule oder an der Uni, als Alonso für Renault Champion wurde. Sie werden fasziniert sein von seiner Arbeits-Ethik und von seiner Siegermentalität.»

Und Fernando Alonso wird doch noch 2020 im Auto sitzen: Denn im Anschluss ans WM-Finale in Abu Dhabi Mitte Dezember wird ein Pirelli-Test stattfinden. Der Asturier und Renault werden sich diese Chance nicht entgehen lassen.

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