Toto Wolff (Mercedes): Weniger Power, mehr Gegenwind

Von Mathias Brunner
Formel 1
Lewis Hamilton, Toto Wolff und Valtteri Bottas nach dem Belgien-GP

Lewis Hamilton, Toto Wolff und Valtteri Bottas nach dem Belgien-GP

Ab Monza gilt: Im Rennen muss mit der gleichen Motoreinstellung gefahren werden wie im Training. Mercedes-Teamchef Toto Wolff stellt sich die Frage, was dies fürs Kräfteverhältnis bedeutet.

Vor dem achten WM-Lauf der Saison wirft Mercedes-Teamchef Toto Wolff einen Blick in den Rückspiegel – auf den Doppelsieg von Belgien – und macht sich Gedanken über den kommenden Grossen Preis von Italien in Monza.

Der 48jährige Wiener sagt: «Spa-Francorchamps gehörte in der jüngeren Vergangenheit nicht zu unseren stärksten Strecken. Deshalb fühlte es sich sehr gut an, dies in diesem Jahr umzukehren und mit einem Doppelsieg aus Belgien abzureisen. Vor ein paar Wochen habe ich unsere Autos draussen an der Strecke in Silverstone beobachtet, wie sie durch Maggotts und Becketts gefahren sind, am vergangenen Wochenende habe ich mir die Onboard-Aufnahmen durch Malmédy und Pouhon angesehen. Es ist absolut beeindruckend, wenn man sieht, wie die Fahrer mit unserem W11 voll angreifen können. Das zeigt, wie der enorme Einsatz aller in Brackley und Brixworth zu einem fantastischen Boliden geführt hat.»

«Das zweite und dritte Rennen dieses Triple-Headers bringen uns nach Italien, wo wir in Monza und Mugello fahren. Der berühmte Hochgeschwindigkeits-Tempel ist eine echte Low-Drag- und Low-Downforce-Strecke, auf der die Top-Speed auf den Geraden entscheidend für ein gutes Ergebnis ist. Das Rennen wurde in der Vergangenheit oft von der Pole Position gewonnen, weshalb das Qualifying in Italien besonders wichtig ist.»

«Sowohl der Leistungseinfluss als auch die Wichtigkeit der Qualifikation machen Monza zur perfekten Strecke, um zu sehen, welche Auswirkungen die neue technische Direktive hat, die ab dem Grossen Preis von Italien gilt. Die TD/037-20 schränkt die Nutzung der Motor-Modi ein, sodass die Teams im Qualifying und Rennen den gleichen Triebwerksmodus einsetzen müssen. Es wird spannend, zu sehen, wie sich das auf das absolute und relative Kräfteverhältnis am Samstag und Sonntag auswirken wird. Wir freuen uns darauf, diese Herausforderungen anzugehen und das Blatt zu unseren Gunsten zu wenden.»

Belgien-GP 2020, Circuit de Spa-Francorchamps

1. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, 1:24:10,55 h
2. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes, +8,176 sec
3. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, +15,259
4. Daniel Ricciardo (AUS), Renault, +19,349
5. Esteban Ocon (F), Renault, +40,846
6. Alex Albon (T), Red Bull Racing, +42,261
7. Lando Norris (GB), McLaren, +42,745
8. Pierre Gasly (F), AlphaTauri, +48,319
9. Lance Stroll (CDN), Racing Point, +52,691
10. Sergio Pérez (MEX), Racing Point, +53,666
11. Daniil Kvyat (RUS), AlphaTauri, +1:09,346 min
12. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo, +1:10,178
13. Sebastian Vettel (D), Ferrari, +1:11,821
14.  Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:14,609
15. Romain Grosjean (F), Haas, +1:15,150
16. Nicholas Latifi (CDN), Williams, +1:17,869
17. Kevin Magnussen (DK), Haas, +1:25,762
Out
Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo, Unfall
George Russell (GB), Williams, Unfall
Carlos Sainz (E), McLaren, Motorschaden, nicht gestartet

WM-Stand Fahrer nach 7 von 17 Rennen

1. Hamilton 157 Punkte
2. Verstappen 110
3. Bottas 107
4. Albon 48
5. Leclerc 45
6. Norris 45
7. Stroll 42
8. Ricciardo 33
9. Pérez 33
10. Ocon 26
11. Sainz 23
12. Gasly 18
13. Vettel 16
14. Nico Hülkenberg (D) 6
15. Giovinazzi 2
16. Kvyat 2
17. Magnussen 1
18. Räikkönen 0
19. Latifi 0
20. Russell 0
21. Grosjean 0

Marken
1. Mercedes 264
2. Red Bull Racing 158
3. McLaren 68
4. Racing Point 66 (81)*
5. Ferrari 61
6. Renault 59
7. AlphaTauri 20
8. Alfa Romeo 2
9. Haas 1
10. Williams 0

* 15 Punkte Abzug wegen Einsatzes illegal kopierter Bremsbelüfung


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