Sebastian Vettel: Schrecksekunde auf der Nordschleife

Von Rob La Salle
Formel 1
Sebastian Vettel 2013

Sebastian Vettel 2013

Ferrari-Star Sebastian Vettel siegte im bisher letzten Deutschland-GP auf dem Nürburgring. Dieser Triumph von 2013 ist nicht die einzige gute Erinnerung, die der vierfache Champion mit der Traditionsstrecke verbindet.

«Nach dem Sieg war ich zutiefst erleichtert», erinnert sich Sebastian Vettel an seinen Heimsieg von 2013 auf dem Nürburgring zurück. Auf seiner Website erklärt der Ferrari-Star im RTL-Interview, das im Rahmen der GP-Übertragung am 11. Oktober zu sehen sein wird: «Ich wollte immer einmal in Deutschland gewinnen.» Und er hat nicht vergessen, wie grossartig es sich anfühlte, den Grand Prix auf dem Traditionskurs nach mehreren Anläufen für sich zu entscheiden.

Alleine schon wegen der Nordschleife sei der Nürburgring eine ganz besondere Strecke, betont der 33-Jährige. «Ich glaube, der Mythos Nürburgring lebt eigentlich nur durch die Nordschleife. Leider werden wir dort nicht fahren, sondern nur auf der Grand-Prix-Strecke. Aber trotzdem ist es herrlich, dass wir hierher zurückkommen», fügt Vettel an.

Die Nordschleife lernte er in seinem Auto kennen, und dabei erlebte er auch eine Schrecksekunde, wie der 53-fache GP-Sieger offenbart: «Als ich vor Jahren meinen Führerschein gemacht hatte, bin ich mit meinem Auto in die Eifel gefahren, um eine Runde auf der Nordschleife zu drehen. Das hat wahnsinnig viel Spass gemacht. Zumindest in der ersten Hälfte der Runde. Denn irgendwann wurden dann die Bremsen zu heiß und ich hätte das Auto beinahe verloren.»

Vettel erinnert sich auch gerne an die Nachwuchsrennen zurück, die er im Rahmen der Formel 1 bestritten hat.. «Das war damals für junge Fahrer wie mich ein Highlight.» Einmal durfte er sogar zu Ferrari in die Box. «Michael habe ich im Rahmenprogramm der Formel 1 getroffen. Wir BMW-Junioren durften auch ins Formel-1-Fahrerlager rein. Durch meine Verbindungen zur Kartbahn in Kerpen und somit auch zu Michael, hatte ich das Glück einmal in die Ferrari Box rein zu dürfen. Da war ich 16 oder 17 Jahre alt, war völlig fasziniert als ich all die rot gekleideten Leute rumlaufen sah. Einfach nur toll», schildert der Heppenheimer, und fügt an: «Die Leidenschaft, die Michael in Deutschland entfacht hat, hat später den Weg für meine Generation geebnet.»

Russland-GP, Sotschi

1. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes, 1:34:07,868 h
2. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, +7,729 sec
3. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, +22,729
4. Sergio Pérez (MEX), Racing Point, +30,558
5. Daniel Ricciardo (AUS), Renault, +47,065
6. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +1:02,186 min
7. Esteban Ocon (F), Renault, +1:08,006
8. Daniil Kvyat (RUS), AlphaTauri, +1:08,740
9. Pierre Gasly (F), AlphaTauri, +1:29,669
10. Alex Albon (T), Red Bull Racing, +1:32,995
11. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo, +1 Runde
12. Kevin Magnussen (DK), Haas, +1 Runde
13. Sebastian Vettel (D), Ferrari, +1 Runde
14. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo, +1 Runde
15. Lando Norris (GB), McLaren, +1 Runde
16. Nicholas Latifi (CDN), Williams, +1 Runde
17. Romain Grosjean (F), Haas, +1 Runde
18. George Russell (GB), Williams, +1 Runde
Out
Lance Stroll (CDN), Racing Point, Crash
Carlos Sainz (E), McLaren, Crash

WM-Stand Fahrer nach 10 von 17 Rennen

1. Hamilton 205 Punkte
2. Bottas 161
3. Verstappen 128
4. Norris 65
5. Albon 64
6. Ricciardo 63
7. Leclerc 57
8. Stroll 57
9. Pérez 56
10. Gasly 45
11. Sainz 41
12. Ocon 36
13. Vettel 17
14. Kvyat 14
15. Nico Hülkenberg (D) 6
16. Räikkönen 2
17. Giovinazzi 2
18. Magnussen 1
19. Latifi 0
20. Russell 0
21. Grosjean 0

Marken
1. Mercedes 366
2. Red Bull Racing 192
3. McLaren 106
4. Racing Point 104
5. Renault 99
6. Ferrari 74
7. AlphaTauri 59
8. Alfa Romeo 4
9. Haas 1
10. Williams 0

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