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Qualifying Bahrain: Rote Flagge, Pole für Hamilton

Mercedes-Star Lewis Hamilton schnappte sich im Flutlicht von Bahrain die Pole-Position. Sebastian Vettel verpasste die Top-10 der Startaufstellung nur knapp. Carlos Sainz sorgte für eine Unterbrechung.

Formel 1

Im Artikel erwähnt





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Bis zum Start des Qualifyings hatte sich die Strecke um knapp vier Grad Celsius auf rund 28 Grad abgekühlt. Der Einzige, der sich gleich in der ersten Minute aus der Box wagte, war Williams-Junior George Russell. Doch auch Max Verstappen, der im dritten Training zwar die Bestzeit aufgestellt hatte, aber Probleme mit dem Heckflügel bekundete, liess sich nicht allzu viel Zeit, um seine erste Ausfahrt zu unternehmen.

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Während Russell wieder die Box ansteuerte, blieb der Niederländer auf der Strecke und brannte mit 1:28,885 min die erste Rundenzeit in den Asphalt. Damit blieb der Red Bull Racing-Star, dessen Heckflügel wieder einwandfrei funktionierte, vorerst noch ein ganzes Stück von der Vorjahres-Pole-Zeit von Charles Leclerc (1:27,866 min) entfernt. Kurz darauf füllte sich die Strecke und nach zehn Minuten waren alle Fahrer auf der Strecke.

Weltmeister Lewis Hamilton verlor keine Zeit und sicherte sich gleich mit dem ersten gezeiteten Umlauf die Spitzenposition. Der Mercedes-Fahrer schaffte die 5,412 km in 1:28,343 min, sein Teamkollege Valtteri Bottas reihte sich mit 0,424 sec Rückstand auf der zweiten Position ein. Sebastian Vettel belegte nach der ersten Runde mit 1:29,718 min den zehnten Platz.

Sein Ferrari-Stallgefährte klagte auf seiner Outlap über den Verkehr und reihte sich schliesslich mit 1:30,049 min auf Position 15 ein. Bis auf Lance Stroll hatten sich alle die weichen Reifen für den ersten Versuch aufziehen lassen. Der Racing-Point-Fahrer aus Kanada unternahm seinen ersten Versuch auf den mittelharten Gummis und schaffte damit die vierzehntschnellste Runde.

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Die zweite Q1-Zeitenjagd brachte keine Veränderung an der Spitze, Hamilton blieb mit 1:28,343 min der Schnellste, Stroll schaffte es bis auf 0,336 sec an diese Zeit heran, dahinter schaffte Alex Albon mit 1:28:732 min die drittschnellste Runde, womit er knapp eineinhalb Zehntel schneller als sein Teamkollege Verstappen blieb.

Verbessern konnte sich auch das Ferrari-Duo, das auf den Positionen 9 (Leclerc) und 10 (Vettel) landete, wobei der Monegasse die Strecke nur fünf Tausendstel schneller als der vierfache Champion umrundete. Das Nachsehen hatte Antonio Giovinazzi, der den Q2-Einzug als Sechzehnter um 0,027 sec verpasste. Auch sein Teamkollege Kimi Räikkönen (P17), das Haas-Duo Kevin Magnussen (P18) und Romain Grosjean (P19) sowie Nicholas Latifi (P20) im zweiten Williams blieben im Q1 hängen.

Q2: Rote Flagge wegen Carlos Sainz

Es dauerte einige Minuten, bis die GP-Stars im Q2 loslegten und bis auf die beiden AlphaTauri-Piloten Pierre Gasly und Daniil Kvyat unternahmen die verbliebenen 15 Fahrer den ersten Versuch auf den Medium-Reifen. Die beiden Fahrer aus dem Rennstall aus Faenza wählten wieder die weiche Mischung. Doch noch bevor eine Rundenzeit auf dem Monitor aufleuchtete, wurde die rote Flagge geschwenkt, denn Carlos Sainz drehte sich eingangs der ersten Kurve und erklärte: "Es geht nichts mehr, die Hinterreifen sind blockiert."

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Offenbar spukte die Technik in seinem McLaren, denn die Räder blockierten am Ende der Geraden unerwartet was den Spanier in einen Dreher zwang. In acht Minuten schafften die Streckenposten den gestrandeten Papaya-Renner von der Wüstenpiste, dann durften die restlichen 14 Q2-Teilnehmer wieder auf die Bahn. Noch blieben ihnen 9 Minuten und 10 Sekunden, um sich fürs Top-10-Stechen zu qualifizieren.

Hamilton und Bottas rückten gleich aus, und auch Sergio Pérez, Albon, Verstappen und Lando Norris waren schnell wieder auf der Bahn. Wie schon zuvor versuchten sie, sich auf den mittelharten Reifen zu qualifizieren, um auch auf dieser Mischung ins Rennen starten zu dürfen.

Verstappen übernahm mit 1:28,025 min die Spitzenposition, die er kurz darauf Hamilton überlassen musste. Der siebenfache Champion durchbrach mit 1:27,586 min als Erster die 1:28er-Grenze und führte das Sextett vor Verstappen, Bottas, Albon, Norris und Pérez an. Nur die beiden Sternfahrer und Verstappen verzichteten auf eine weitere Ausfahrt, der Rest machte sich nochmals auf, wobei Albon und Norris diesmal auf weichen Reifen Gas gaben.

An der Spitze änderte sich nichts mehr, Hamilton durfte mit 1:27,586 min die Q2-Bestzeit feiern, und auch Daniel Ricciardo, Albon, Norris, Pérez, Esteban Ocon, Kvyat und Gasly durften sich über den Q3-Einzug freuen. Für Vettel (P11), Leclerc (P12), Stroll (P13), Russell (P14) und Pechvogel Sainz (P15) war das Qualifying hingegen gelaufen. Vettel verpasste die Top-10 um 0,141 sec und ärgerte sich am Funk über seine Schnitzer.

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Im Q3 mussten sich die Fans vor den Fernsehschirmen nicht zu lange gedulden, gleich nachdem die Boxenampel auf Grün gesprungen war, rückten alle zehn Piloten auf den weichen Reifen aus. Die erste Runde ging an Hamilton, der mit 1:27,677 min die Vorjahres-Pole-Zeit unterbot. Verstappen blieb bei seinem ersten Q3-Versuch 0,146 sec langsamer, dahinter folgten Bottas, Pérez, Gasly, Ocon, Albon, Norris Kvyat und Ricciardo auf den weiteren Positionen.

Doch noch war nichts entschieden, allen Piloten blieben noch mehr als sechs Minuten, um sich zu verbessern und alle wagten sich noch einmal auf die Bahn. Lewis war der Erste, der die Start-Ziel-Linie kreuzte, der Mercedes-Pilot hatte freie Fahrt, als er seinen letzten Versuch unternahm. Mit 1:27,264 min konnte er sich deutlich verbessern, und damit sicherte er sich die Pole vor seinem Teamkollegen Bottas, Verstappen, Albon, Pérez, Ricciardo, Ocon, Gasly, Norris und Kvyat.

Qualifying, Bahrain

1. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, 1:27,264 min

2. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes, +0,289 sec

3. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, +0,414

4. Alex Albon (T), Red Bull Racing, +1,010

5. Sergio Pérez (MEX), Racing Point, +1,058

6. Daniel Ricciardo (AUS), Renault, +1,153

7. Esteban Ocon (F), Renault, +1,155

8. Pierre Gasly (F), AlphaTauri, +1,184

9. Lando Norris (GB), McLaren, +1,278

10. Daniil Kvyat (RUS), AlphaTauri, +1,354

11. Sebastian Vettel (D), Ferrari, +1,885

12. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +1,901

13. Lance Stroll (CDN), Racing Point, +2,293

14. George Russell (GB), Williams, +3,954

15. Carlos Sainz (E), McLaren, keine Zeit

16. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo, +2,227

17. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo, +2,546

18. Kevin Magnussen (DK), Haas, +2,847

19. Romain Grosjean (F), Haas, +2,874

20. Nicholas Latifi (CDN), Williams, +2,918

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