Vater Michael Schumacher lieferte sich 2005 und 2006 in Imola heiße Duelle mit Fernando Alonso. Jetzt ist es an Mick, die Erinnerungen aufleben zu lassen.
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Auf den ersten Blick könnten Beobachter auf die Idee kommen, dass die Formel-1-Saison für Mick Schumacher bisweilen etwas langweilig werden könnte. Er sitzt im unterlegenen Haas und kämpft in seiner Rookie-Saison vor allem gegen seinen Teamkollegen Nikita Mazepin.
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Doch natürlich hat eine unberechenbare Formel 1 die eine oder andere Überraschung für Schumacher parat, vor allem als Neuling. Bei einem chaotischen Rennen wie zuletzt in Imola sowieso. Dabei sprechen wir gar nicht von seinem Dreher in der Safety-Car-Phase oder den widrigen Bedingungen, die Schumacher zu schaffen machten. Denn Mick erinnerte sich während des Rennens an seine Kindheit, genauer gesagt an das Duell seines Vaters Michael mit Fernando Alonso 2005 und 2006 in Imola.
Alonso konnte 2005 die Siegesserie der Familie Schumacher durchbrechen, als Michael und Ralf Schumacher die Rennen von 1999 bis 2004 sowie die Ausgabe 2006 gewannen (Ralf siegte 2001, Michael bei den anderen Rennen).
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Alonso und Rekord-Champion Schumacher kämpften 2005 Rad an Rad, am Ende hatte Alonso im Renault 0,2 Sekunden Vorsprung auf Schumacher, der sich 2006 revanchierte. Die WM-Titel holte in beiden Jahren allerdings Alonso.
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Zweimal traf Mick den inzwischen 39-jährigen Alonso in Imola im direkten Duell. Zum einen kurz nach dem Srart, als Mick auf Regenreifen problemlos an dem Alpine-Superstar vorbeiging.
Später trafen sich beide erneut. Schumacher hatte beim Herausbeschleunigen aus der Variante Alta Soft-Reifen aufgezogen und hatte so deutlich mehr Grip als Alonso. Mit dem Manöver vor Rivazza schaffte Schumacher die Rückrundung gegen Alonso. "Es hat sehr viel Spaß gemacht. Obwohl wir eine Runde zurücklagen, habe ich mit einigen gekämpft", sagte Schumacher: "Natürlich auch mit Fernando. Er war auf Intermediates, ich auf Slicks, als ich da vorbeifahren konnte. Das war dann doch witzig und hat mir einen kleinen Flashback gebracht", so Schumacher.
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