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Nach Kimi Räikkönen: Valtteri Bottas zu Alfa Romeo

Alfa Romeo steht vor einem Neu-Anfang: Für den abtretenden Superstar Kimi Räikkönen soll dessen Landsmann Valtteri Bottas 2022 für Alfa fahren, Antonio Giovinazzi muss gehen.

Formel 1

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Am 2. Dezember 2017 stand fest: Alfa Romeo kehrt in die Formel 1 zurück, mit einem Grand-Prix-Rennwagen, der bei Sauber in der Schweiz gebaut wird. 2018 gelang Teamchef Fred Vasseur im Spätsommer der nächste Coup – er konnte Kimi Räikkönen überzeugen, wieder für jenen Rennstall zu fahren, wo der Finne 2001 seine GP-Karriere begonnen hatte.

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Weichensteller zum neuen Vertrag mit Sauber war Beat Zehnder. Kimi ist dem langjährigen Teammanager der Schweizer immer freundschaftlich verbunden geblieben. Vasseur weiter: "Beat und Kimi reden die ganze Zeit. Aber ich wollte immer abwarten, wie sich das mit Ferrari entwickelt, bevor ich daran denke, Kimi Räikkönen in einen Sauber zu setzen."

"Die Verhandlungen verliefen sehr geradlinig. Wir haben uns zwei Mal getroffen, dann war alles geregelt. Im Grunde lief das so ab. Wir setzten uns auf einen Kaffee zusammen, und ich habe Kimi gefragt: ‘Was willst du machen?’ Er meinte: ‘Ich will Rennen fahren.’ Daraufhin sagte ich: ‘Gut, dann machen wir das gemeinsam.’"

Kimi wurde WM-Zwölfter 2019, aber seither befindet er sich im Rückwärtsgang: WM-Platz 16 in der Saison 2020, gegenwärtig nur WM-17., mit eben mal zwei Punkten. Am 1. September war die Katze aus dem Sack: Der "Iceman" hörte Ende 2021 auf.

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Wer also fährt 2022 Alfa Romeo?

Wenn die Worte von Fred Vasseur noch Gültigkeit haben und er auch in der kommenden Saison eine Kombination aus Erfahrung und aufstrebendem Talent verknüpfen will, dann kann es nur eine Lösung geben: Valtteri Bottas.

Die Zeit des 32-Jährigen bei Mercedes läuft ab, in der kommenden Saison wird George Russell neben Lewis Hamilton für Mercedes-Benz fahren, doch mit 17 Pole-Positions, 9 Siegen, 17 besten Rennrunden und 62 Podestplatzierungen ist der unaufgeregte Finne eine Idealbesetzung mit neun Jahren GP-Erfahrung.

Wie sieht es bei den jungen Piloten aus? Grundsätzlich hat Ferrari kein Recht mehr, ein Cockpit bei Alfa Romeo-Sauber zu besetzen. Ferrari-Teamchef Mattia Binotto deutete an, dass Giovinazzi im Herbst ohne GP-Cockpit dastehen würde: "Ich hoffe, er kann bei Alfa Romeo bleiben, denn das würde er verdienen. Aber er wird so oder so unser dritter Mann bleiben." Also jener Fahrer, der einspringt, wenn Charles Leclerc oder Carlos Sainz nicht einsatzfähig sein sollte.

Die Ferrari-Alternative für Antonio Giovinazzi heisst Callum Ilott oder Robert Shwartzman. Der Engländer, 2020 von Mick Schumacher im Kampf um die Formel-2-Meisterschaft nur knapp geschlagen, arbeitet bereits heute als Test- und Reservepilot für Alfa Romeo-Sauber, und Ferrari möchte ihn Rennen fahren sehen. Daher haben die Italiener für ihn einen IndyCar-Start in Portland organisiert.

Der St. Petersburger Shwartzman kämpft 2021 um den Formel-2-Titel, derzeit liegt er in der Zwischenwertung auf dem dritten Rang hinter den beiden Alpine-Schützlingen Oscar Piastri und Guanyu Zhou, nur 17 Punkte hinter dem Australier Piastri.

Denkbar ist auch ein Engagement des Formel-E-Weltmeisters Nyck de Vries (mit Mercedes). Der Niederländer fuhr 2016 in der GP3 und 2019 bei seinem Titel in der Formel 2 für den von Fred Vasseur gegründeten ART-Rennstall, 2019 wurde er F2-Champion als Vorgänger von Mick Schumacher.

Belgien-GP

01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB16B-Honda, 1 Runde

02. George Russell (GB), Williams FW43B-Mercedes, +1,995 sec

03. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W12, +2,601

04. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren MCL35M-Mercedes, +4,496

05. Sebastian Vettel (D), Aston Martin AMR21-Mercedes, +7,479

06. Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT02-Honda, +10,177

07. Esteban Ocon (F), Alpine A521-Renault, +11,579

08. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF21, +12,608

09. Nicholas Latifi (CDN), Williams FW43B-Mercedes, +15,484

10. Carlos Sainz (E), Ferrari SF21, +16,166

11. Fernando Alonso (E), Alpine A521-Renault, +20,590

12. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W12, +22,414

13. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo C41-Ferrari, +24,163

14. Lando Norris (GB), McLaren MCL35M-Mercedes, +27,109

15. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri AT02-Honda, +28,329

16. Mick Schumacher (D), Haas VF-21-Ferrari, +29,507

17. Nikita Mazepin (RUS), Haas VF-21-Ferrari, +31,993

18. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo C41-Ferrari, +36,054

19. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing RB16B-Honda, +38,205

20. Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR21-Mercedes, +44,108

WM-Stand nach 12 von 23 Rennen

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Fahrer

1. Hamilton 202.5 Punkte

2. Verstappen 199.5

3. Norris 113

4. Bottas 108

5. Pérez 104

6. Sainz 83.5

7. Leclerc 82

8. Ricciardo 56

9. Gasly 54

10. Ocon 42

11. Alonso 38

12. Vettel 35

13. Tsunoda 18

14. Stroll 18

15. Russell 13

16. Latifi 7

17. Räikkönen 2

18. Giovinazzi 1

19. Schumacher 0

20. Mazepin 0

Teams

1. Mercedes 311

2. Red Bull Racing 304

3. McLaren 169

4. Ferrari 166

5. Alpine 80

6. AlphaTauri 72

7. Aston Martin 53

8. Williams 20

9. Alfa Romeo 3

10. Haas 0

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Fahrer

Team

Punkte

1

Kimi Antonelli

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

131

2

George Russell

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

88

3

Charles Leclerc

Scuderia Ferrari HP

75

4

Lewis Hamilton

Scuderia Ferrari HP

72

5

Lando Norris

McLaren Formula 1 Team

58

6

Oscar Piastri

McLaren Formula 1 Team

48

7

Max Verstappen

Oracle Red Bull Racing

43

8

Pierre Gasly

BWT Alpine Formula One Team

20

9

Oliver Bearman

MoneyGram Haas F1 Team

18

10

Liam Lawson

Visa Cash App Racing Bulls Formula One Team

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