Max Verstappen über Zandvoort: «Das wird helfen»

Von Mathias Brunner
Max Verstappen: Sieg im 50. GP von Red Bull Racing mit Honda

Max Verstappen: Sieg im 50. GP von Red Bull Racing mit Honda

Als Red Bull Racing-Star Max Verstappen das letzte Mal in Zandvoort zum Rennen antrat, war er in den Medien «der Sohn von Jos Verstappen». Was der 16-fache GP-Sieger vom Heimrennen erwartet.

Wie sich die Zeiten ändern: Als Max Verstappen letztmals in Zandvoort ein Rennen bestritten hat, war das in der Formel 3, und der junge Max war «der Sohn von Jos Verstappen». Max schmunzelt: «Heute ist Jos eher ‘der Papa von Max Verstappen’, es ist also genau umgekehrt.»

Verstappen junior weiter: «Die Strecke ist seither verändert worden, einige Kurven sehen anders aus. Zandvoort hat schon damals mit dem Formel-3-Auto einige schnelle Kurven und viel Fahrspass geboten. Mit dem GP-Renner werden wir viel mehr Grip haben, das wird aufregend! Ich war auch für einige Schauläufe mit älteren Red Bull Racing-Modellen auf der Bahn. Und ich war im März 2020 nach dem Umbau auf der Strecke, das wird während der ersten Runden von Hilfe sein.»

«Natürlich freue ich mich wahnsinnig aufs Heimrennen – endlich kann ich vor eigenem Publikum fahren, und die Strecke ist reizvoll. Ich hoffe, wir können den Fans eine gute Show bieten. Was die Bahn angeht, so wird das Überholen schwierig, aber ich glaube, wenn du die eine schnelle Runde auf den Punkt bringst, dann wird das ein sehr befriedigendes Gefühl sein. Seit der Grand Prix im vergangenen Jahr abgesagt werden musste, sehnen sich die Menschen noch mehr nach ihrem Rennen. Natürlich würde ich den Orange-Hemden am liebsten einen Sieg schenken.»

Den gab es schon in Belgien, aber auch für Max Verstappen waren die Vorkommnisse in Spa-Francorchamps merkwürdig: «Keiner will auf diese Weise gewinnen, und niemand hätte für möglich gehalten, dass der Renntag auf diese Weise zu Ende gehen würde. Aber in Sachen Punkte beklage ich mich nicht. Jeder weiss, dass es bei diesem WM-Duell um jeden Zähler geht, da muss man jede Gelegenheit nutzen. Was die Entscheidung angeht, nicht zu fahren: Die Sicht war einfach zu schlecht, man muss die Entscheidung der Rennleitung respektieren.»

Belgien-GP

01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB16B-Honda, 1 Runde
02. George Russell (GB), Williams FW43B-Mercedes, +1,995 sec
03. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W12, +2,601
04. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren MCL35M-Mercedes, +4,496
05. Sebastian Vettel (D), Aston Martin AMR21-Mercedes, +7,479
06. Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT02-Honda, +10,177
07. Esteban Ocon (F), Alpine A521-Renault, +11,579
08. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF21, +12,608
09. Nicholas Latifi (CDN), Williams FW43B-Mercedes, +15,484
10. Carlos Sainz (E), Ferrari SF21, +16,166
11. Fernando Alonso (E), Alpine A521-Renault, +20,590
12. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W12, +22,414
13. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo C41-Ferrari, +24,163
14. Lando Norris (GB), McLaren MCL35M-Mercedes, +27,109
15. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri AT02-Honda, +28,329
16. Mick Schumacher (D), Haas VF-21-Ferrari, +29,507
17. Nikita Mazepin (RUS), Haas VF-21-Ferrari, +31,993
18. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo C41-Ferrari, +36,054
19. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing RB16B-Honda, +38,205
20. Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR21-Mercedes, +44,108

WM-Stand nach 12 von 23 Rennen

Fahrer
1. Hamilton 202.5 Punkte
2. Verstappen 199.5
3. Norris 113
4. Bottas 108
5. Pérez 104
6. Sainz 83.5
7. Leclerc 82
8. Ricciardo 56
9. Gasly 54
10. Ocon 42
11. Alonso 38
12. Vettel 35
13. Tsunoda 18
14. Stroll 18
15. Russell 13
16. Latifi 7
17. Räikkönen 2
18. Giovinazzi 1
19. Schumacher 0
20. Mazepin 0

Teams
1. Mercedes 311
2. Red Bull Racing 304
3. McLaren 169
4. Ferrari 166
5. Alpine 80
6. AlphaTauri 72
7. Aston Martin 53
8. Williams 20
9. Alfa Romeo 3
10. Haas 0

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