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FP1 Imola: Charles Leclerc im Regen Schnellster
Formel-1-WM-Leader Charles Leclerc drehte sich im ersten Training in Imola gleich mehrmals, durfte am Ende aber die Bestzeit bejubeln. Carlos Sainz und Max Verstappen folgten auf den weiteren Top-10-Plätzen.
Formel 1
Im Artikel erwähnt





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Der strömende Regen, der die Formel-1-Stars und ihre Teams am Freitag in Imola begrüsste, liess befürchten, dass die erste und einzige Trainingsstunde vor dem Qualifying buchstäblich ins Wasser fallen würde. Die Aussicht, ohne einen Trainingskilometer in die Zeitenjagd zu steigen, löste bei den GP-Stars gemischte Gefühle aus.
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"Diese Autos sind nicht einfach abzustimmen", mahnte etwa Lando Norris, "deshalb würde ich das nicht an jedem Wochenende so haben wollen." Gleichzeitig betonte der McLaren-Pilot: "Aber ab und zu würde es natürlich für Aufregung sorgen." "Es wäre in erster Linie für uns Fahrer eine Riesenherausforderung, ins Cockpit zu steigen und gleich das Limit zu finden. Vielleicht kann man in solchen Situationen eher glänzen. Deshalb denke ich, dass es zwischendurch mal durchaus cool wäre, aber ich würde das nicht immer so haben wollen. Du willst die Zeit haben, das Auto richtig abzustimmen und ein gutes Gefühl zu finden", fügte der Brite an. Die Rennleitung teilte 15 Minuten vor dem Start der Session mit, dass die Regenwahrscheinlichkeit bei 100 Prozent liegt und die nasse Piste wenig Haftung bietet. Die Aussentemperatur lag bei nur 11,5 Grad Celsius, die Piste war mit 14,9 Grad auch nicht viel wärmer.
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Das Wetter war nicht die einzige Sorge bei Ferrari und Alpine. Denn sowohl im roten Renner von Carlos Sainz als auch im Auto von Esteban Ocon wurde vorsichtshalber die Antriebseinheit ausgetauscht. Da in beiden Fällen das Motoren-Kontingent nicht überschritten wurde, waren keine Strafen damit verbunden.
Viele Ausritte
Obwohl die Bedingungen knifflig blieben, sprang die Ampel am Ende der Boxengasse pünktlich zum geplanten Start des Trainings auf Grün. Doch von den Formel-1-Piloten liess sich vorerst keiner auf der Strecke blicken. Erst nach vier Minuten rückte Valtteri Bottas mit den Regenreifen an seinem Alfa Romeo als Erster aus. Sein Team hatte für den Europa-Saisonauftakt einen neuen Unterboden dabei, den es ausprobieren wollte. Der Finne setzte sich mit 1:43,277 min an die Spitze der Zeitenliste, die sich in den folgenden Minuten schnell verlängerte. Die Haas-Piloten hatten Mühe, in der engen Boxengasse die Kurve zu kriegen, Mick Schumacher brauchte beim Ausrücken die Hilfe eines Mechaniker, Kevin Magnussen schaffte es gerade so, ohne zurückgeschoben zu werden.
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Der Däne übernahm kurz mit 1:42,539 min die Spitzenposition, wurde aber bald durchgereicht. Magnussen legte mit 1:40,011 min nach und setzte damit eine neue Messlatte, an die auch WM-Leader Charles Leclerc vorerst nicht herankam. Der Monegasse hatte bei seiner ersten Ausfahrt auch eine Schrecksekunde, er drehte sich in der 14. Kurve. Sein Teamkollege Carlos Sainz vertat sich wenige Minuten später an gleicher Stelle. Max Verstappen setzte sich kurz nach Ablauf der ersten zehn Minuten mit 1:37,247 min an die Spitze, während auch Magnussen (Kurve 12), Nicholas Latifi (Kurve 7), Lance Stroll (Kure 12), Lewis Hamilton (Kurve 14) und Mick Schumacher (Kurve 14) neben der Strecke landeten. Wie Leclerc und Sainz hatten sie Glück im Unglück und konnten danach weiterfahren. Nach der ersten Viertelstunde hatten bis auf Latifi, Sebastian Vettel und Daniel Ricciardo alle mindestens eine gezeitete Runde geschafft. Die Top-10-Reihenfolge lautete: Verstappen vor Leclerc, Magnussen, Bottas, Sainz, Pierre Gasly, Norris, Fernando Alonso, Yuki Tsunoda und George Russell. Schumacher belegte Position 14. Doch dabei blieb es natürlich nicht, denn in den schwierigen Bedingungen konnten sich viele Piloten im Verlauf der Session verbessern. Die Ausritte gingen weiter, besonders die 14. Kehre bereitete den Fahrern Mühe.
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Noch mehr Dreher von Charles Leclerc Nach 20 Minuten schaffte Leclerc mit 1:35,629 min die bis dato schnellste Runde, sein Teamkollege Sainz reihte sich mit 0,124 sec Rückstand auf der zweiten Position vor Verstappen, Magnussen, Gasly, Tsunoda, Alonso, Sergio Pérez, Bottas und Norris ein. Eine Minute später sorgte der 24-Jährige im Ferrari mit einem neuerlichen Dreher in der elften Kurve dafür, dass im zweiten Sektor kurzzeitig die gelben Flaggen gezeigt wurden. Kurz nach der Szene rumpelte Esteban Ocon durchs Kiesbett, schaffte es aber wie Leclerc zuvor, nach der Schrecksekunde weiterzumachen. Sergio Pérez nutzte die Chance und drückte die Bestmarke noch vor Halbzeit auf 1:35,476 min, und da der Regen wieder stärker wurde, verschwanden Augenblicke später fast alle Fahrer an die Box. Nur Guanyu Zhou und Vettel waren noch unterwegs, und der Deutsche war zusammen mit seinem Teamkollegen Lance Stroll auch der Erste, der sich auf den Intermediates auf die Piste traute.
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Vettel verbesserte sich kurz vor Halbzeit auf die fünfte Position hinter Pérez, Leclerc, Sainz und Verstappen. Schumacher belegte zu diesem Zeitpunkt den 13. Platz, Hamilton musste sich mit dem 15. Platz begnügen. Der Nächste, der auf die grün markierten Reifen wechselte, war Norris. Der McLaren-Pilot reihte sich kurz darauf auf Position 2 ein. Das überzeugte immer mehr Teams, auch ihre Piloten auf den Intermediates rauszuschicken, dazu gehörte auch die Ferrari-Mannschaft, die sich über die neue Sainz-Bestmarke über 1:32,606 min freuen durfte. Leclerc legte in Kurve 4 erneut einen Dreher hin und brach seinen ersten schnellen Versuch auf den Reifen für Mischverhältnisse ab. Der WM-Leader sorgte kurz darauf für Wiedergutmachung, indem er mit 1:32,512 min die Spitzenposition übernahm. Hinter dem Ferrari-Duo reihte sich Vettel ein, der zwar den dritten Platz belegte, aber fast drei Sekunden langsamer als der Ferrari-Star aus Monte Carlo blieb. Schumacher drehte sich in Kurve 15, kurz bevor Vettel in Kurve 2 einen Ausflug unternahm. Auch Champion Verstappen blieb nicht fehlerfrei, er vertat sich in der 14. Kurve. 15 Minuten vor dem Ende lautete die Reihenfolge Leclerc vor Sainz, Magnussen, Verstappen, Vettel, Pérez, Norris, Ricciardo, Stroll, Hamilton, Gasly, Tsunoda, Bottas, Alonso, Russell, Albon, Schumacher, Ocon, Zhou und Latifi.
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Die GP-Stars gaben weiter Gas und Sainz führte das Feld zehn Minuten vor dem Ende der Session mit 1:30,279 min vor Leclerc an. Das liess der WM-Leader nicht auf sich sitzen, er legte mit 1:29,402 min nach und war wieder vorne. Auch Schumacher konnte sich verbessern, genauso wie Verstappen, der aber weiterhin hinter den Ferrari-Piloten blieb. Kurz vor dem Ende landete Norris im Kiesbett und löste damit eine kurze Unterbrechung aus. Die Session wurde vier Minuten vor dem Ende wieder gestartet und Magnussen war der Erste, der noch einmal ausrückte. Viele Piloten nutzten die letzten Minuten, an der Spitze änderte sich aber nichts, Leclerc blieb der Schnellste. Nach Ablauf der Zeit landete Bottas noch im Aus, konnte einen Einschlag aber gerade noch verhindern. Ganz zum Schluss durften die GP-Piloten noch Übungsstarts absolvieren. 1. Training, Imola 01. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:29,402 min 02. Carlos Sainz (E), Ferrari, 1:30,279 03. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:30,867 04. Kevin Magnussen (DK), Haas, 1:32,439 05. Mick Schumacher (D), Haas, 1:32,988 06. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing, 1:33,012 07. Fernando Alonso (E), Alpine, 1:33,160 08. Sebastian Vettel (D), Aston Martin, 1:33,365 09. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri, 1:33,611 10. George Russell (GB), Mercedes, 1:34,262 11. Valtteri Bottas (FIN), Alfa Romeo, 1:34,615 12. Pierre Gasly (F), AlphaTauri, 1:35,104 13. Esteban Ocon (F), Alpine, 1:35,420 14. Lando Norris (GB), McLaren, 1:35,502 15. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren, 1:35,625 16. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:36,033 17. Alex Albon (T), Williams, 1:36,461 18. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, 1:36,464 19. Guanyu Zhou (RC), Alfa Romeo, 1:37,450 20. Nicholas Latifi (CDN), Williams, 1:39,698
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