Der Deutsche Jost Capito will den Traditionsrennstall Williams nach vorne bringen. Dazu braucht das Team zwei starke Fahrer. Der 63-jährige Siegerländer räumt in Kanada mit zwei Gerüchten auf.
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Nicholas Latifi ging als WM-Letzter ins Heim-GP-Wochenende von Montreal. Sein Williams-Teamchef Jost Capito sagt: "Alex Albon kommt mit der Charakteristik des diesjährigen Rennwagens besser zurecht als Nicholas. Latifi kann bislang nicht so viel Vertrauen ins Auto aufbauen wie Alex."
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Capito, der Volkswagen zum Rallye-Weltmeister gemacht hat, will Williams mittelfristig aufs Siegerpodest zurückbringen. Der drittälteste Rennstall der Formel 1 braucht dazu aber ein starkes Fahrerduo, und die Zeit von Latifi läuft aus. Um genau zu sein, kursierte auch im Fahrerlager des Circuit Gilles Villeneuve, Latifi müsse schon beim kommenden WM-Lauf in Grossbritannien sein Cockpit räumen. An seiner Stelle steige, als Leihgabe von Alpine, der junge Australier Oscar Piastri ein. Jost Capito dementiert: "Das stimmt einfach nicht. Aber es ist klar, dass jeder Rennstall an einem so talentierten Fahrer wie Piastri interessiert ist." Alpine-Teamchef Otmar Szafnauer hat festgehalten: "Piastri wird 2023 in der Staraufstellung stehen." Capito räumt auch mit einem anderen Gerücht auf – wonach nämlich mit Piastri ein Motorenkontingent von Renault komme. Williams und Renault haben eine grosse gemeinsame Vergangenheit, mit vielen Siegen und WM-Titeln. Aber Jost Capito betont: "Das ist alles nur Spekulation. Wir haben ein Abkommen mit Mercedes bis Ende 2025, und bis im Jahr danach eine neue Motorengeneration kommt, fliesst noch viel Wasser den Rhein hinunter."
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01. Red Bull Racing 304 Punkte 02. Ferrari 228 03. Mercedes 188 04. McLaren 65 05. Alpine 57 06. Alfa Romeo 51 07. AlphaTauri 27 08. Aston Martin 16 09. Haas 15 10. Williams 3
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