Carlos Sainz (Ferrari) bei Pole: Sauer und frustriert
Der Spanier Carlos Sainz erlebte auf dem Weg zur ersten Pole-Position im 150. Formel-1-Abschlusstraining seiner Karriere ein Wechselbad der Gefühle: Ärger, Verblüffung, Frustration.
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Die wechselhaften Bedingungen im Qualifying zum britischen Grand Prix von Silverstone führten dazu, dass fast alle Fahrer in den drei Quali-Segmenten mit Intermediate-Reifen unterwegs waren. Weil aber der Regen nicht immer gleich intensiv fiel, kam es zu einem verwirrenden und seltenen Effekt: Die schnellsten Zeiten wurden in Q1 erzielt, so dass die Piloten in den darauf folgenden Trainings-Segmenten eine falsche Delta-Zeit (Referenz-Zeit) ins Auto gefunkt erhielten.
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Ein Beispiel: Ferrari-Fahrer Carlos Sainz war im ersten Quali-Segment mit einer Zeit von 1:40,190 min Viertschnellster, die Pole eroberte der Madrilene später mit 1:40,983. Anhand der Richtzeit an seinem Display kann sich der Fahrer dann darüber informieren, wo er auf einer schnellen Runde befindet, ob er schneller unterwegs ist als zuvor oder eben nicht. Nur: Weil eben die Bahn in Q1 bessere Rundenzeiten erlaubte als in Q2 und Q3, stimmte das Delta nicht mehr.
Carlos Sainz: "Du bist sauer und frustriert, wenn du am Display Sekunden über deiner Zeit liegst. Es gab einen Punkt, da habe ich mich am Funk bei meinem Ingenieur Riccardo gemeldet und ihm gesagt, er solle das Delta ändern. Ich wurde richtig wütend, weil ich ständig einer Zeit hinterher fuhr, die ich gar nicht erreichen konnte. Mit einem anderen Delta verbesserte ich mich sofort, so etwas hilft dir einfach im Cockpit."
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01. Carlos Sainz (E), Ferrari, 1:40,983 min 02. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:41,055 03. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:41,298 04. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing, 1:41,616 05. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, 1:41,995 06. Lando Norris (GB), McLaren, 1:42,084 07. Fernando Alonso (E), Alpine, 1:42,116 08. George Russell (GB), Mercedes, 1:42,161 09. Guanyu Zhou (RC), Alfa Romeo, 1:42,719 10. Nicholas Latifi (CDN), Williams, 2:03,095 11. Pierre Gasly (F), AlphaTauri, 1:43,702 12. Valtteri Bottas (FIN), Alfa Romeo, 1:44,232 13. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri, 1:44,311 14. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren, 1:44,355 15. Esteban Ocon (F), Alpine, 1:45,190 16. Alexander Albon (T), Williams, 1:42,078 17. Kevin Magnussen (DK), Haas, 1:42,159 18. Sebastian Vettel (D), Aston Martin, 1:42,666 19. Mick Schumacher (D), Haas, 1:42,708 20. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:43,430
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