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Felipe Massa: «Carlos Sainz ist nicht das Problem»

Ein Ferrari-Fahrer von früher spricht über einen Ferrari-Fahrer von heute: Der Brasilianer Felipe Massa (41) analysiert die derzeitige Situation von Carlos Sainz beim berühmtesten Rennstall der Welt.

Formel 1

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Wie die Menschen bei Ferrari ticken, das muss Felipe Massa keiner erklären: Der heute 41-jährige Brasilianer fuhr von 2006 bis 2013 für die Scuderia, er gewann elf Formel-1-Rennen und wurde 2008 nur knapp von Lewis Hamilton am Titelgewinn gehindert.

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Der 269-fache GP-Teilnehmer Massa ist der Königsklasse treu geblieben, verpasst keinen WM-Lauf und kommentiert das Geschehen ab und an auch fürs Fernsehen.

Nach dem WM-Lauf auf dem Red Bull Ring, dem Ferrari-Sieg mit Charles Leclerc und der Ferrari-Schmach mit dem spektakulären Motorplatzer im Auto von Carlos Sainz sagt Massa bei den Kollegen der Gazzetta dello Sport: "Carlos hat sich in den letzten sechs Wochen markant gesteigert, nach einem schwierigen Saisonbeginn ist er endlich im Einklang mit seinem 2022er Rennwagen, und das zeigt sich auch bei den Ergebnissen."

"Bei Sainz ist mir in Österreich nicht der Ausfall am stärksten aufgefallen, sondern die Tatsache, dass er an diesem Wochenende das Renntempo von Charles Leclerc nicht halten konnte."

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Für Felipe Massa widerspricht das dem Trend, "denn Carlos konnte sich zuletzt mehr und mehr steigern und den Abstand zu Leclerc wegknabbern. Für Ferrari ist ein starker Sainz ganz wichtig, denn nur zwei Fahrer auf gleich hohem Niveau bringen das Team vorwärts."

"Carlos Sainz ist ohnehin nicht das Problem von Ferrari. Das Problem der Italiener ist die mangelnde Standfestigkeit. Von daher steht für mich auch nicht die Frage im Vordergrund, ob ein Fahrer in dieser Phase der WM bevorzugt behandelt werden sollte. Im Mittelpunkt muss für Ferrari vielmehr stehen, die Zuverlässigkeit sicherzustellen und den Wagen solide weiterzuentwickeln."

Österreich-GP, Red Bull Ring

01. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:24:24,312 h

02. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, +1,532 sec

03. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, +41,217

04. George Russell (GB), Mercedes, +58,972

05. Esteban Ocon (F), Alpine, +68,436

06. Mick Schumacher (D), Haas, +1 Runde

07. Lando Norris (GB), McLaren, +1 Runde

08. Kevin Magnussen (DK), Haas, +1 Runde

09. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren, +1 Runde

10. Fernando Alonso (E), Alpine, +1 Runde

11. Valtteri Bottas (FIN), Alfa Romeo, +1 Runde

12. Alexander Albon (T), Williams, +1 Runde

13. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +1 Runde

14. Guanyu Zhou (RC), Alfa Romeo, +1 Runde

15. Pierre Gasly (F), AlphaTauri, +1 Runde

16. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri, +1 Runde

17. Sebastian Vettel (D), Aston Martin, +Runde

Out

Carlos Sainz (E), Ferrari, Motorschaden

Nicholas Latifi (CDN), Williams, Unterboden beschädigt

Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing, Kollisionsschäden

Fahrer-WM (nach 11 von 22 Rennen)

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01. Verstappen 208 Punkte

02. Leclerc 170

03. Pérez 151

04. Sainz 133

05. Russell 128

06. Hamilton 109

07. Norris 64

08. Ocon 52

09. Bottas 46

10. Alonso 29

11. Magnussen 22

12. Ricciardo 17

13. Gasly 16

14. Vettel 15

15. Schumacher 12

16. Tsunoda 11

17. Zhou 5

18. Albon 3

19. Stroll 3

20. Latifi 0

21. Nico Hülkenberg (D) 0

Stand Konstrukteurs-Pokal

01. Red Bull Racing 359 Punkte

02. Ferrari 303

03. Mercedes 237

04. McLaren 81

05. Alpine 81

06. Alfa Romeo 51

08. Haas 34

08. AlphaTauri 27

09. Aston Martin 18

10. Williams 3

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1

Kimi Antonelli

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

131

2

George Russell

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

88

3

Charles Leclerc

Scuderia Ferrari HP

75

4

Lewis Hamilton

Scuderia Ferrari HP

72

5

Lando Norris

McLaren Formula 1 Team

58

6

Oscar Piastri

McLaren Formula 1 Team

48

7

Max Verstappen

Oracle Red Bull Racing

43

8

Pierre Gasly

BWT Alpine Formula One Team

20

9

Oliver Bearman

MoneyGram Haas F1 Team

18

10

Liam Lawson

Visa Cash App Racing Bulls Formula One Team

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