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Charles Leclerc (Ferrari): «Ständig geht was schief»
Unglaublich, aber wahr: In den vergangenen acht WM-Läufen ist Ferrari-Star Charles Leclerc nur einmal auf dem Siegerpodest gestanden – als er in Österreich gewann. Der Monegasse verzweifelt bei Ferrari.
Formel 1
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GP-Sieger und Sky-Formel-1-Experte Ralf Schumacher hat das sehr schön auf den Punkt gebracht: "Wenn man wie Ferrari ein Geschenk bekommt, wieder ein Wörtchen um den WM-Titel mitreden zu können und das dann so wegwirft, dann tut das schon sehr weh."
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Charles Leclerc verzweifelt bei Ferrari: Eigene Fehler und Patzer von Ferrari erzeugen ein merkwürdiges Bild – in den vergangenen acht WM-Läufen stand der 24-jährige Monegasse nur einmal auf dem Podest, als Sieger in Österreich. Das ist einfach zu wenig für einen Piloten, der im WM-Kampf Max Verstappen bezwingen will. Auf dem Hungaroring gaben die Ferrari-Strategen dem fünffachen GP-Sieger harte Reifen, obschon sich zuvor im Rennen gezeigt hatte, dass diese Mischung bei mässigen Temperaturen in Ungarn ungeeignet sind. Leclerc nach dem Rennen: "Ich muss verstehen, was hinter dieser Entscheidung steckt. Ich fühlte mich auf den mittelharten Reifen pudelwohl. Ich hatte alles unter Kontrolle. Und dann wechseln wir auf den harten Reifen." "Ich hatte am Funk gesagt, dass ich so lange als möglich auf meinen mittelharten Walzen bleiben will. Das Fahrgefühl stimmte. Aber dann wurde anders entschieden." Als Ferrari später im Rennen merkte, dass Leclerc auf dem harten Gummi nur herumrutscht, holte man ihn nochmals herein, dieses Mal für weiche Reifen. Viel sinnvoller wäre es gewesen, Leclerc auf mittelharten Reifen zu lassen, dann nochmals auf mittelhart zu wechseln und dann auf weich, wenn er Wagen nicht mehr so schwer ist und die Walzen weniger strapaziert. Mercedes ging mit Lewis Hamilton so vor, der Engländer wurde Zweiter. Leclerc: "Mir ist schleierhaft, wieso wir im zweiten Teil nicht länger gefahren sind und dann auf hart gingen. Wir haben uns selber unter Druck gesetzt. Ständig geht etwas schief, Standfestigkeit, Fahrfehler, was immer. Wir müssen endlich ein makelloses Wochenende hinbekommen."
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Ungarn-GP, Hungaroring
01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:39:36,533 h 02. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, +7,834 sec 03. George Russell (GB), Mercedes, +12,337 04. Carlos Sainz (E), Ferrari, +14,579 05. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing, +15,688 06. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +16,047 07. Lando Norris (GB), McLaren, +1:18,300 min 08. Fernando Alonso (E), Alpine, +1 Runde 09. Esteban Ocon (F), Alpine, +1 Runde 10. Sebastian Vettel (D), Aston Martin, +1 Runde 11. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +1 Runde 12. Pierre Gasly (F), AlphaTauri, +1 Runde 13. Guanyu Zhou (RC), Alfa Romeo, +1 Runde 14. Mick Schumacher (D), Haas, +1 Runde 15. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren, +1 Runde 16. Kevin Magnussen (DK), Haas, +1 Runde 17. Alexander Albon (T), Williams, +1 Runde 18. Nicholas Latifi (CDN), Williams, +1 Runde 19. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri, +2 Runden Out Valtteri Bottas (FIN), Alfa Romeo, Motor
WM-Stand (nach 13 von 22 Rennen) Fahrer 01. Verstappen 258 Punkte 02. Leclerc 178 03. Pérez 173 04. Russell 158 05. Sainz 156 06. Hamilton 146 07. Norris 76 08. Ocon 58 09. Bottas 46 10. Alonso 41 11. Magnussen 22 12. Ricciardo 19 13. Gasly 16 14. Vettel 16 15. Schumacher 12 16. Tsunoda 11 17. Zhou 5 18. Stroll 4 19. Albon 3 20. Latifi 0 21. Nico Hülkenberg (D) 0 Konstrukteurspokal 01. Red Bull Racing 431 Punkte 02. Ferrari 334 03. Mercedes 304 04. Alpine 99 05. McLaren 95 06. Alfa Romeo 51 07. Haas 34 08. AlphaTauri 27 09. Aston Martin 20 10. Williams 3
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