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Sieger Max Verstappen: «Ich konnte nichts sehen»

Weltmeister Max Verstappen fährt beim Grossen Preis von Belgien zu seinem 29. Sieg in der Königsklasse. Der Niederländer sagt nach dem Rennen auf dem Circuit de Spa-Francorchamps: «Die erste Runde war super-hektisch.»

Formel 1

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Formel-1-Weltmeister und WM-Leader Max Verstappen hat zum zweiten Mal in Folge den Traditions-GP von Belgien gewonnen, nach einer atemberaubenden Fahrt von Startplatz 14 an die Spitze. Für den Red Bull Racing-Piloten ist dies der 29. Erfolg seiner Formel-1-Laufbahn, bereits sein neunter in dieser Saison (nach Saudi-Arabien, Imola, Miami, Spanien, Aserbaidschan, Kanada, Frankreich und Ungarn), sein zweiter in Folge hier in den Ardennen. Es ist sein 71. Podestplatz in der Königsklasse, der 85. GP-Sieg von Red Bull Racing und der 21. Doppelsieg des Rennstalls aus Milton Keynes (der vierte in diesem Jahr nach Imola, Barcelona und Baku, immer mit Verstappen vor Sergio Pérez).

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Es hätte nicht besser laufen können für den überragend fahrenden Verstappen, der inzwischen fast 100 Punkte vor seinem WM-Rivalen Charles Leclerc liegt. Aber dazwischen hat sich nun der verlässliche Pérez geschoben. Es steht Verstappen mit 284 Zählern vor Pérez mit 191 und Leclerc mit 186.

Max hat in der GP-Saison 2021 zehn Rennen gewonnen, jetzt sind es bereits neun. Die Frage scheint nicht mehr zu sein, ob Verstappen seinen Titel erfolgreich verteidigen kann, sondern vielmehr, wann sein zweiter WM-Titel feststehen wird.

Verstappen nach seiner eindrucksvollen Fahrt samt bester Rennrunde: "Wenn ich das ganze Wochenende ansehe, dann ist das hier unsere stärkste Vorstellung des Jahres. Das Auto lag vom ersten Training an hervorragend, und es wurde einfach immer schneller. Auch im Rennen waren wir traumhaft unterwegs. Ganz ehrlich, das hätte ich in dieser Art nicht erwartet vor dem Wochenende."

"Mir war klar, dass dies ein hartes Stück Arbeit werden würde. Es war in der ersten Runde wirklich schwierig, mich aus allem Ärger rauszuhalten, denn es wurde super-hektisch."

"Ich wusste, dass ich ein sehr schnelles Auto habe, also wollte ich extrem vorsichtig vorgehen. Aber dann ging alles sehr schnell, Leute im Gras, Leute im Kies, die Kollision zwischen Hamilton und Alonso, es ging wirklich drunter und drüber. Ich musste Schlangenlinien fahren, um dem ganzen Durcheinander zu entgehen, teilweise konnte ich nichts mehr sehen."

"Dann entstand eine kuriose Situation. Hamilton war nicht mehr so schnell unterwegs und hielt alle auf, aber es war nicht klar, ob er ein Problem hat. Das hat mir auch geholfen."

Unglaublich: Vom 14. Platz losgefahren, tauchte Max schon in Runde 12 als Leader auf! Verstappen: "So etwas lässt du dir nicht träumen, und es gab auch keinen Plan, wie ich vordringen will. Für mich stand im Zentrum, im dichten Mittelfeld nicht an einem Gegner hängen zu bleiben, was extrem schnell passieren kann. Ich wusste: Wenn mir das gelingt, dann kann ich einen Podestplatz einfahren, weil mein Auto dazu schnell genug ist."

Wie gehen die Verstappen-Festspiele nun weiter? Max sagt: "Hier war unser Auto überaus effizient. So wie es aussieht, ist unser Auto für diese Bahn wie massgeschneidert. Aber ich erwarte schon in Zandvoort ein ganz anderes Rennen. Dort ist mehr Abtrieb gefragt, und ich erwarte in den Niederlanden eine ganz starke Darbietung von Ferrari, zumal wir dort auch weniger Geraden haben als hier."

Rennen, Circuit de Spa-Francorchamps

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01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 44 Runden in 1:25:55,608 h

02. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing, +17,841 sec

03. Carlos Sainz (E), Ferrari, +26,886

04. George Russell (GB), Mercedes, +29,140

05. Fernando Alonso (E), Alpine, +73,256

06. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +74,936

07. Esteban Ocon (F), Alpine, +75,640

08. Sebastian Vettel (D), Aston Martin, +78,107

09. Pierre Gasly (F), AlphaTauri, +92,181

10. Alexander Albon (T), Williams, +101,900

11. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +103,078

12. Lando Norris (GB), McLaren, +104,739

13. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri, +105,217

14. Guanyu Zhou (RC), Alfa Romeo, +106,252

15. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren, +107,163

16. Kevin Magnussen (DK), Haas, +1 Runde

17. Mick Schumacher (D), Haas, +1 Runde

18. Nicholas Latifi (CDN), Williams, +1 Runde

Out

Valtteri Bottas (FIN), Alfa Romeo, Dreher

Lewis Hamilton (GB), Mercedes, Kollisionsschäden

WM-Stand (nach 14 von 22 Rennen)

Fahrer

01. Verstappen 284 Punkte

02. Pérez 191

03. Leclerc 186

04. Sainz 171

05. Russell 170

06. Hamilton 146

07. Norris 76

08. Ocon 64

09. Alonso 51

10. Bottas 46

11. Magnussen 22

12. Vettel 20

13. Ricciardo 19

14. Gasly 18

15. Schumacher 12

16. Tsunoda 11

17. Zhou 5

18. Albon 4

19. Stroll 4

20. Latifi 0

21. Nico Hülkenberg (D) 0

Konstrukteurspokal

01. Red Bull Racing 475 Punkte

02. Ferrari 357

03. Mercedes 316

04. Alpine 115

05. McLaren 95

06. Alfa Romeo 51

07. Haas 34

08. AlphaTauri 29

09. Aston Martin 24

10. Williams 4

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Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

100

2

George Russell

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

80

3

Charles Leclerc

Scuderia Ferrari HP

59

4

Lando Norris

McLaren Formula 1 Team

51

5

Lewis Hamilton

Scuderia Ferrari HP

51

6

Oscar Piastri

McLaren Formula 1 Team

43

7

Max Verstappen

Oracle Red Bull Racing

26

8

Oliver Bearman

MoneyGram Haas F1 Team

17

9

Pierre Gasly

BWT Alpine Formula One Team

16

10

Liam Lawson

Visa Cash App Racing Bulls Formula One Team

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