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Jan Lammers: So sind wahre Verstappen-Fans nicht

Vor zwei Monaten machten zahlreiche Geschichten über Fans die Runde: Rassismus, Sexismus, respektloses Verhalten gegenüber gewissen Piloten. Zandvoort-Sportdirektor Jan Lammers sagt: «Echte Fans sind nicht so.»

Formel 1

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Zwei Mal rollten im Abschlusstraining zum Grossen Preis der Niederlande Rauchbomben über die Strecke, einmal musste die Qualifikation sogar mit der roten Flagge unterbrochen werden.

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Zwar ist es am Eingang zur Rennstrecke für jeden zu lesen: Rauchbomben sind auf der Anlage nicht erlaubt, bitte abgeben. Aber offensichtlich halten sich viele Fans nicht daran.

Gemäss den GP-Organisatoren ist der erste Rauchbomben-Werfer schnell gefunden und abgeführt worden. Auf ihn kommt einen Anklage zu. Zandvoort-Sportdirektor Jan Lammers wandte sich am Samstagabend mit einer Videobotschaft an die Fans: "Wir haben heute tollen Sport erlebt und dürfen uns alle über die erneute Pole-Position von Max Verstappen hier in Zandvoort freuen."

"Leider haben wir aber auch andere Dinge gesehen, und ich sage euch – echte Fans von Max, echte Anhänger des Motorsports, echte Oranje-Hemden, die bringen keine Rauchbomben her und schon gar nicht werfen sie sie auf die Bahn. Ich bin sicher, ihr könnt eurer Freude auf andere Weise Ausdruck verleihen."

Weltmeister Max Verstappen hatte dazu gesagt: "Ein solches Teil auf die Bahn zu werfen, das ist für uns Fahrer gefährlich und für den Werfer einfach nur blöd. Wie ich höre, wurde er abgeführt, also hat er den Rest des Trainings nicht erlebt. Selber schuld."

Im Rahmen des Grossen Preises von Österreich entstand in den sozialen Netzwerken ein Riesenwirbel: Fans berichteten von Verfehlungen in Form von Rassismus, Sexismus und homophobem Verhalten. Auch respektloses Verhalten gegenüber gewissen Piloten war zu beobachten.

Zu übergriffigem Verhalten zählte etwa ein Video, in welchem zu sehen war, dass Fan-Artikel von Mercedes-Star Lewis Hamilton verbrannt werden. Das brachte Formel-1-Champion Max Verstappen auf die Palme. Der Niederländer sagte: "Das ist komplett inakzeptabel. Solches Verhalten widert mich an."

Der Formel-1-Champion weiter: "Was ich in diesem Zusammenhang schlimm finde – eine erdrückende Mehrheit der Fans freut sich über das Rennwochenende und feuert die Fahrer an. Ich habe auf dem Podest von Ungarn viel Applaus gehört und zwar für alle Piloten. Und genau so sollte es sein. Aber Fan-Artikel eines bestimmten Fahrers zu verbrennen, das ist wirklich abscheulich."

Natürlich hat der WM-Kampf Max Verstappen gegen Lewis Hamilton 2021 polarisiert. Solch eine Situation ist nicht neu. Als Mitte der 1990er Jahre Michael Schumacher gegen Damon Hill um den Titel kämpfte, gab es in Hockenheim und Silverstone auch Fans, die den Gegner ihres Lieblingspiloten mit Pfiffen, Buhrufen oder Beschimpfungen eindeckten. Das war schon damals jämmerlich.

Zandvoort-Sportdirektor Jan Lammers (66) sagt über die leidenschaftlichen Fans von Max Verstappen: "Ich bin bis heute davon überzeugt, dass wir von Ausnahmen sprechen, wenn wir an Österreich zurückdenken. Da haben sich wenige Rennbesucher danebenbenommen, vielleicht auch unter Gruppenzwang. Ich hoffe, sie wurden von ihren Freunden und Familien zurechtgewiesen, und sie besinnen sich eines Besseren oder bleiben zuhause."

Le Mans-Sieger Jan Lammers sagt weiter: "Was damals passierte, das war peinlich. Aber das ist kein Abbild der niederländischen Sportfans. Unsere Fans, ob das nun bei den Olympischen Spielen ist, bei Fussballspielen oder bei der Formel 1, sind normalerweise bekannt für gute Laune und Humor. Sie nehmen sich selber nicht so wichtig. Fehlverhalten wie in Österreich, das sind keine richtigen Fans."

"Natürlich ist auch mir nicht entgangen, dass es vor einem Jahr hier einige Buhrufe für Lewis Hamilton gab. Aber wenn ich als angeblicher Formel-1-Fan einen siebenfachen Weltmeister und Rekordsieger ausbuhe, dann sollte ich vielleicht schon mal in mich gehen und mir die Frage stellen – was mache ich hier eigentlich?"

"Ein Formel-1-Wochenende sollte vom sportlichen Gedanken getragen werden, in einem familienfreundlichen Rahmen. Und so sollen sich auch die Fans verhalten. Ich sage meinen Kindern auch, wenn sie an eine Party gehen: ‘Denkt daran, jeder soll heute einfach nur Spass haben.’ Und so sollte das auch an unserem GP-Wochenende sein."

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Qualifying, Circuit Zandvoort

01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:10,342 min

02. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:10,363

03. Carlos Sainz (E), Ferrari, 1:10,434

04. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, 1:10,648

05. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing, 1:11,077

06. George Russell (GB), Mercedes, 1:11,147

07. Lando Norris (GB), McLaren, 1:11,174

08. Mick Schumacher (D), Haas, 1:11,442

09. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri, 1:11,428

10. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, ohne Zeit

11. Pierre Gasly (F), AlphaTauri, 1:11,512

12. Esteban Ocon (F), Alpine, 1:11,605

13. Fernando Alonso (E), Alpine, 1:11,613

14. Guanyu Zhou (RC), Alfa Romeo, 1:11,704

15. Alexander Albon (T), Williams, 1:11,802

16. Valtteri Bottas (FIN), Alfa Romeo, 1:11,961

17. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren, 1:12,081

18. Kevin Magnussen (DK), Haas, 1:12,319

19. Sebastian Vettel (D), Aston Martin, 1:12,391

20. Nicholas Latifi (CDN), Williams, 1:13,353

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