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Nach Quali-Farce 2019: Erneut Windschatten-Theater?

Die Formel 1 hat sich im Qualifying zum Italien-GP 2019 kollektiv zum Affen gemacht: Zahlreiche Fahrer konnten ihre letzte Quali-Runde gar nicht mehr beginnen. Kommt solch eine Farce erneut auf uns zu?

Formel 1

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Der Highspeed-Tempel Monza begünstigt Windschatten-Spiele. Aber das kann schnell mal in die Hose gehen, so wie im Abschlusstraining zum Grossen Preis von Italien 2019, nach dem die Fans Hohn und Spott über die angeblich besten Rennfahrer der Welt ausschütteten. Was war passiert?

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Weil die meisten Fahrer bummelnd versuchten, sich eine möglichst gute Ausgangslage zu schaffen – im scheinbaren Widerspruch aus freiem Raum finden und Windschatten suchen – verpassten die meisten Teilnehmer von Quali 3 eine letzte schnelle Runde, nur der damalige McLaren-Pilot Carlos Sainz schaffte es noch rechtzeitig über die Ziellinie, um kurz vor Schluss noch eine Runde beginnen zu können. Peinlich!

Zahlreiche Fans gaben daraufhin ihren Meinungen kontrovers Ausdruck, auch bei SPEEDWEEK.com. Herwig Unger etwa schrieb: "Zurück zum Einzelzeitfahren mit einer 107%-Regel, egal ob das bei sich ändernden Wetterverhältnissen unfair ist oder nicht. Die Zuseher an der Strecke zahlen viel Geld, um möglichst viele Autos und Action auf der Strecke zu sehen, das Fahrzeug schonen und Reifen sparen ist ja schon eine Farce, aber das heute war echte Verarsche!"

"Eltiempo" schreibt: "Wunderbar, diese Quali – selten so gelacht! Schliesslich sollte es immer unterhaltsam sein, und das war es."

KarshKrieg: "Die FIA wacht jeweils erst dann auf, wenn etwas richtig Scheisse wird."

"MotoFan": "Für die Fans vor Ort war das eine Unverschämtheit!"

Filip Weidemann: "Ich sehe keine Notwendigkeit für Strafen. Wenn alle nicht mal versuchen, rechtzeitig über die Ziellinie zu kommen, wen kratzt das? Da wurde doch keine Regel gebrochen. Sie suchten alle Windschatten. Geschieht ihnen Recht, dass dies tüchtig in die Hose gegangen ist. Dann hören sie mit dem Mist vielleicht endlich mal auf."

Lewis Hamilton stellte damals fest: "Das Timing war einfach verrückt. Alle suchten eine Lücke, gleichzeitig tickte die Uhr gnadenlos herunter. Diese Aufwärmrunde war eine irrsinnig riskante Sache. Diese Autos bauen so viel Luftwiderstand auf, dass alle verzweifelt nach einem Windschatten suchen."

Aber 2022 haben wir eine andere Rennwagen-Generation, und viele Fans fragen sich: Müssen wir auch mit diesen Autos eine Windschatten-Farce erwarten?

Formel-1-Rennleiter Niels Wittich hat die Piloten ermahnt, wonach im Reglement stehe, dass unnötig langsames Fahren bestraft werden könne.

Die Flügelautos der Generation 2022, das hat sich an den ersten 15 GP-Wochenenden gezeigt, erzeugen einen weniger markanten Windschatten als die Autos in den Jahren davor. Aber Ferrari-Pilot Charles Leclerc warnt: "Ich glaube, der Effekt hier in Monza wird noch immer kraftvoll genug sein, dass die Piloten einen Windschatten suchen. Und es liegt in der Natur des Racers, dass in der Quali jeder Vorteil gesucht wird, mag er noch so gering sein."

Mercedes-Fahrer George Russell: "Wenn zum Schluss des Trainings alle auf die Bahn gehen, dann willst du halt nicht der erste sein."

Carlos Sainz konnte den ganzen Wirbel von 2019 ohnehin nicht verstehen: "Windschatten-Taktik, das gehört zum Rennfahren, besonders hier in Monza. Das ist ein Teil unserer Show und liegt beim Layout dieser Bahn auf der Hand. Aber ich finde, die Faszination des Sports besteht auch darin, dass Abschlusstrainings mal anders verlaufen. Windschatten-Strategien sind Teil des Monza-Wochenendes – auch auf die Gefahr hin, dass du am Ende mit leeren Händen dastehst."

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1. Training, Autodromo Nazionale Monza

01. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:22,410 min

02. Carlos Sainz (E), Ferrari, 1:22,487

03. George Russell (GB), Mercedes, 1:22,689

04. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, 1:22,831

05. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:22,840

06. Esteban Ocon (F), Alpine, 1:23,075

07. Fernando Alonso (E), Alpine, 1:23,099

08. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri, 1:23,260

09. Valtteri Bottas (FIN), Alfa Romeo, 1:23,394

10. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren, 1:23,511

11. Alexander Albon (T), Williams, 1:23,529

12. Guanyu Zhou (RC), Alfa Romeo, 1:23,570

13. Pierre Gasly (F), AlphaTauri, 1:23,640

14. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing, 1:23,661

15. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:23,688

16. Lando Norris (GB), McLaren, 1:23,856

17. Kevin Magnussen (DK), Haas, 1:24,006

18. Antonio Giovinazzi (I), Haas, 1:24,317

19. Nyck de Vries (NL), Aston Martin, 1:24,731

20. Nicholas Latifi (CDN), Williams, 1:24,941

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