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2. Training Suzuka: Russell vorne, Fahrer vor Rätsel

Zweites Training zum Japan-GP in Suzuka: Mercedes-Fahrer George Russell erzielt bei misslichen Bedingungen die schnellste Zeit, die Fahrer müssen damit rechnen, dass es auch am Sonntag regnet.

Mathias Brunner

Von

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20 Minuten vor Beginn des zweiten freien Trainings kam Post vom portugiesischen Rennleiter Eduardo Freitas: Der geplante Reifentest von Pirelli findet nicht statt, dennoch ein längeres Training auf dem Suzuka Circuit, 90 Minuten statt der üblichen 60.

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Pirelli-Rennchef Mario Isola hatte immer gesagt: "Wir wollen hier Mischungen für 2023 ausprobieren. Das ist natürlich nur auf trockener Bahn sinnvoll." Das soll nun auf dem Circuit of the Americas (COTA) ausserhalb von Austin (Texas) in zwei Wochen nachgeholt werden, dann mit weiteren 90 Minuten in Mexiko-Stadt.

In diesen 90 Minuten nur 19 Fahrer auf der Bahn, kein Mick Schumacher: Unfall im ersten Training nach der Dunlop-Kurve, von Aquaplaning kalt erwischt, Vorderradaufhängung abgefetzt. Die Haas-Mannschaft stellte einen Schaden am Chassis fest, dort, wo die Aufhängung abgerissen wurde, auch der Boden des Autos zerschlagen, für den Deutschen muss ein neues Auto aufgebaut werden. Er kann erst am Samstagmorgen wieder fahren. Ärgerlicherweise passierte das Ganze, als das erste Training schon zu Ende und er auf dem Rückweg an die Box war.

Bei viel Wasser auf der Bahn und ansehnlichen Bächlein über die Strasse ging zunächst niemand auf die Bahn. Es gab noch einen zweiten und dritten Grund für das zögerliche Bedürfnis der Piloten, die Bahn zu besuchen: Alle Teams sind in Sachen Motorlaufleistung am Anschlag, dazu wird es am Samstag trocken sein, und eine nächste Schlechtwetterfront rückt langsamer an als zunächst befürchtet.

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Fahrer und Techniker stehen in Sachen Abstimmung vor einem Rätsel: Die ersten beiden Trainings auf nasser Strecke, am Samstag aber trocken, da wird der eine oder andere Pilot im dritten freien Training, schlimmstenfalls fürs Qualifying das Set-up verpatzen.

Erster Mann auf der Bahn, Formel-1-Buhmann Nicholas Latifi. Es zeigte sich beim Williams auf Regenreifen: viel Wasser auf der Rennstrecke. Die Fahrer mussten auch im Auge behalten – sie haben nur vier Sätze Intermediates pro Wochenende zur Verfügung, und davon müssen sie sich sicherheitshalber für Sonntag etwas zur Seite legen.

Peinlich: Nach einem Ausflug neben die Bahn fuhr Latifi auf einer Querspange in die falsche Richtung und fand sich statt zurück auf der Strecke vor einer Leitschiene wieder.

Frage des Renningenieurs von Lando Norris an den McLaren-Fahrer: "Wie ist die Strecke?" Der Engländer, hörbar begeistert: "Nass." Mercedes-Fahrer George Russell monierte mangelnde Temperatur in den Reifen. Kein Wunder, bei klammen 19 Grad Pistentemperatur (Luft 15 Grad). McLaren holte Norris an die Box, offenbar davon überzeugt, dass es nicht der Mühe wert ist, bei diesen Bedingungen weiterzumachen.

Stand nach 30 Minuten: Hamilton vor Sainz, Norris, Tsunoda, Gasly, Ricciardo, Zhou, Russell, Albon, Latifi und Magnussen. Noch nicht auf der Bahn: Verstappen, Vettel, Pérez, Alonso, Leclerc, Stroll, Ocon und Bottas.

Erster Mann mit Intermediate-Reifen auf der Bahn: George Russell, der prompt neue Bestzeit erzielte. Wenig später schob sich Lewis Hamilton an die Spitze.

Yuki Tsunoda ratterte durch den Kies, Leclerc war in Spoon neben der Bahn, beide konnten aber weitermachen. Der Monegasse am Funk: "Der linke Vorderreifen hatte schon vorher merkwürdig angefühlt."

Nach 40 Minuten tauchte erstmals Weltmeister Max Verstappen auf der Bahn auf, inzwischen nur noch Alonso ohne Runde und natürlich Zuschauer Schumacher. Max sofort mit neuer Bestzeit, bevor die Silberpfeil-Schützen konterten. Nach 50 Minuten endlich auch Alpine-Star Alonso auf der Bahn, der aus dem Stand die sechstbeste Zeit erzielte.

Längere Pause bei Ferrari: Bremsprobleme am Wagen von Charles Leclerc. Später monierte der fünffache GP-Sieger, dass er sich mit dem Handling des Fahrzeugs noch immer nicht wohlfühlt.

Sergio Pérez ratterte als nächster durchs Kiesbett, abgesehen vom Stolz wurde nichts beschädigt.

Und so ging dieses Training mit der Erkenntnis zu Ende: Morgen fängt auf trockener Bahn alles wieder bei null an.

2. Training, Japan

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01. George Russell (GB), Mercedes, 1:41,935 min

02. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, 1:42,170

03. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:42,786

04. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing, 1:42,834

05. Kevin Magnussen (DK), Haas, 1:43,187

06. Carlos Sainz (E), Ferrari, 1:43,204

07. Fernando Alonso (E), Alpine, 1:43,533

08. Valtteri Bottas (FIN), Alfa Romeo, 1:43,733

09. Esteban Ocon (F), Alpine, 1:43,884

10. Guanyu Zhou (RC), Alfa Romeo, 1:44,525

11. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:44,709

12. Nicholas Latifi (CDN), Williams, 1:44,962

13. Alex Albon (T), Williams, 1:45,039

14. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri, 1:45,257

15. Sebastian Vettel (D), Aston Martin, 1:45,261

16. Lando Norris (GB), McLaren, 1:45,885

17. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren, 1:46,030

18. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:46,776

19. Pierre Gasly (F), AlphaTauri, 1:47,109

Nicht im Einsatz: Mick Schumacher (D), Haas

1. Training, Japan

01. Fernando Alonso (E), Alpine, 1:42,248 min

02. Carlos Sainz (E), Ferrari, 1:42,563

03. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:42,634

04. Esteban Ocon (F), Alpine, 1:43,022

05. Kevin Magnussen (DK), Haas, 1:43,258

06. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:43,362

07. Mick Schumacher (D), Haas, 1:43,761

08. Lando Norris (GB), McLaren, 1:43,889

09. Valtteri Bottas (FIN), Alfa Romeo, 1:43,969

10. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing, 1:44,234

11. Guanyu Zhou (RC), Alfa Romeo, 1:44,429

12. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren, 1:44,486

13. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, 1:44,558

14. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:44,570

15. Alex Albon (T), Williams, 1:44,791

16. Pierre Gasly (F), AlphaTauri, 1:44,878

17. Nicholas Latifi (CDN), Williams, 1:45,424

18. George Russell (GB), Mercedes, 1:46,103

19. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri, 1:46,192

20. Sebastian Vettel (D), Aston Martin, 1:48,090

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