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Valtteri Bottas: Höhen & Tiefen im 1. Alfa Romeo-Jahr

Von Otto Zuber
Valtteri Bottas

Valtteri Bottas

Neun Mal schaffte es Valtteri Bottas in seiner ersten Saison im Formel-1-Renner von Alfa Romeo Racing in die Punkte. Das Saisonhighlight kam früh, und die erste Saisonhälfte verlief deutlich erfolgreicher als die zweite.

Fünf Jahre lang war Valtteri Bottas an der Seite von Lewis Hamilton im Mercedes-Renner unterwegs, bevor er für die diesjährige Saison das Team wechselte. Der Finne wusste von Anfang an, dass er im Alfa Romeo Racing Team nicht die gleichen Erfolgschancen hat wie zuvor im Silberpfeil. Dennoch betonte er mehrfach, dass sich der Wechsel für ihn gelohnt habe.

Denn Bottas bekam bei Mercedes jeweils nur einen Vertrag über ein Jahr, der Rennstall aus Hinwil verpflichtete den routinierten GP-Star hingegen für einen längeren Zeitraum. Und Bottas bedankte sich mit Punkten im ersten Rennen für die Schweizer Mannschaft. Sieben Mal gehörte er in der ersten Hälfte der Saison zu den schnellsten Zehn im Rennen.

Das Saisonhighlight schaffte er bereits beim vierten Kräftemessen der Saison in Imola, dort wurde er Fünfter und holte damit wichtige WM-Zähler für sein Team. In den letzten elf Rennen der Saison lief es deutlich schlechter. Bottas kam in den letzten elf Rennen des Jahres dann aber nur noch zwei Mal in die Top-10: In Mexiko als Zehnter und beim darauffolgenden Rennen in Brasilien als Neunter.

Am Ende belegte der 33-Jährige den zehnten Rang in der Fahrer-Wertung und er bezeichnete sein erstes Jahr nach dem Mercedes-Kapitel als «eine Saison mit Höhen und Tiefen». Und er beschrieb: «Wir sind wirklich stark ins Jahr gestartet, aber dann hatten einige Probleme mit der Zuverlässigkeit und auch ein bisschen Pech.»

«Einige Teams konnten uns dann im Rennen um die beste Weiterentwicklung überholen. Aber zuletzt haben wir wieder etwas an Schwung gewonnen», fuhr Bottas fort. «Letztlich ist unser Projekt langfristig ausgelegt und wir fokussieren uns auf die Jahre, die vor uns liegen. Insgesamt war es also eine positive Saison, vor allem, wenn man berücksichtigt, wo das Team in den letzten Jahren war.» Tatsächlich ist der sechste Platz in der Konstrukteurswertung das beste Team-Ergebnis seit 2012.

WM-Schlussstand (nach 22 von 22 Rennen)

Fahrer
01. Verstappen 454 Punkte
02. Leclerc 308
03. Pérez 305
04. Russell 275
05. Sainz 246
06. Hamilton 240
07. Norris 122
08. Ocon 92
09. Alonso 81
10. Bottas 49
11. Ricciardo 37
12. Vettel 37
13. Magnussen 25
14. Gasly 23
15. Stroll 18
16. Schumacher 12
17. Tsunoda 12
18. Zhou 6
19. Albon 4
20. Latifi 2
21. De Vries 2
22. Nico Hülkenberg (D) 0

Konstrukteurspokal
01. Red Bull Racing 759 Punkte
02. Ferrari 554
03. Mercedes 515
04. Alpine 173
05. McLaren 159
06. Alfa Romeo 55
07. Aston Martin 55
08. Haas 37
09. AlphaTauri 35
10. Williams 8

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